Himmelsgespräch mit Howy

Himmelsgespräch mit Howy

Himmelsgespräch mit Howy | Seelenkater | Tamara Schenk

Es ist Sonntag, der 30. Mai 2021. Genau ein Jahr nachdem Howy ins Regenbogenland abgereist ist. Auf meiner heutigen Morgenrunde durch den Park und den angrenzenden Wald habe ich mich mit Howy verbunden, als ich auf einer schönen Lichtung im Wald ein Bänkchen sah. Ein wunderschöner Platz für ein Himmelsgespräch mit Howy. Ich habe es nicht geplant, ich folgte einfach meiner Intuition. Doch ja, heute, eher genau jetzt sollte ich mit Howy sprechen. Anbei ein paar Auszüge aus unserem Gespräch.

Er ist gleich da, als hätte er schon drauf gewartet. Er kommt angetrabt in seinem schönen federnden Gang. Wie es ihm gehe, frage ich ihn.

Mir geht es hervorragend, sagt er, ich bringe hier all meine Liebe und Freude ein. Und ich helfe Max. Max hat hier wichtige Aufgaben übernommen!

Oh, wie schön, mein lieber Howy, das macht mich sehr glücklich! Ich freue mich so für Dich!

Ich streiche über sein seidiges Fell in seinem lichten Körper.

Kann ich Dich was fragen?

Klar!

Also, mein lieber Howy, wenn Du ein Jahr zurück denkst, was meinst Du, war das alles richtig so aus Deiner Sicht? Dass Du Hilfe bekommen hast auf Deinem Weg ins Regenbogenland? Ich frage deswegen weil Du ja auch mal gesagt hast, dass Du alles bewusst miterleben willst, und es mir dann aber so sonnenklar erschien an diesem Samstagmorgen, dass Du nun doch sehr große Schmerzen hast und Hilfe nun doch besser wäre, auf den letzten Metern.

Ja, ich hatte es mir anders vorgenommen, aber wie so oft in meinem Leben, hat mein Körper dann doch ein anders Programm abgefahren als ich das so geplant hatte. Du kennst das ja zur Genüge mit mir… Was hatten wir nicht alles für Krisen und Überraschungen zusammen erlebt…

Ich hatte in der Tat sehr große Schmerzen im Bauch und Du hast das richtig gedeutet.

Wann immer es drauf ankommt, verlässt Du Dich blind auf Dein Herz. Und das ist gut so. Das kannst Du ruhig öfter so machen…

Mein Howy…. Ich bin wieder so erfüllt von seiner Energie!

Und wie Recht er hat. Das könnte ich ruhig öfter machen…

Ich bin dankbar, dass ich mit so viel Liebe und mit Euch an meiner Seite gehen konnte. Ich konnte sanft hinübergleiten, und bin gut angekommen.

Weißt Du, viel wichtiger war ja, dass ich bereit war zu gehen, und ihr auch. Alles war klar zwischen uns. Alles war gesagt. Wir hatten die ganzen Tage zuvor und speziell in der Nacht schon Abschied voneinander genommen.

Dann ergibt sich der richtige Weg immer aus der Situation heraus. Sterben ist höchst individuell und immer situativ.

Danke, lieber Howy, das hilft mir sehr, deine Perspektive, danke Dir! Bist Du denn noch ab und an bei Flixchen?

Ab und zu, nicht mehr so oft. Er scheint mich weniger zu brauchen, der liebe Flix. Typisch Flix, würde ich sagen. Er braucht ja immer erst mal niemanden. Er möchte viel allein und mit sich aus machen. Und das macht er. Er weiß aber, dass wir immer für ihn da sind, und natürlich wenn seine Zeit gekommen ist.

Du weißt, dass er abgebaut hat in den letzten Wochen?

Ja, das spüren wir hier, haben wir ja letztens schon besprochen. Alle Erfahrungen, die er momentan macht, bringen ihn voran auf seinem Weg ins Licht. Er sieht nicht mehr gut, und er hat Orientierungsschwierigkeiten. Er wird schwächer in der Hinterhand. Das spiegelt genau seinen aktuellen Seelenzstand wider.

Er ist sehr strukturiert, wie Du ja auch, und nun muss er neu strukturieren, weil ihm vertraute Wege wegbrechen. Das ist für euch beide ja nicht einfach. Aber wichtig, dass ihr da auch durch geht. Loslassen und neuen Strukturen akzeptieren, die sich zeigen und eben anders aussehen.

Du kannst ihm dabei helfen, wieder Klarheit zu erlangen, und Akzeptanz und Vertrauen in seinen Weg. Sein Weg ist ja an sich klar, es ist sein Weg ins Licht, ins Regenbogenland. Nur auf dem Weg dahin gibt es noch ein paar Dinge loszulassen.

Wir haben ganz wunderbare Hilfe an unserer Seite, wofür ich sehr dankbar bin.

Ja, wie bei mir ja auch. Das ist toll und das braucht ihr auch. Vor allem Flix darf hier noch etwas mehr Hilfe annehmen lernen.

Wow, mein lieber Howy, ein wahrer Philosoph, und so wahr. Punktgenau.

Ich vergieße einige Tränen auf meinen Bänkchen im Wald sitzend…nicht vor Trauer, sondern vor Freude!

Ich danke Dir so sehr, lieber Howy! Ich wünsche Dir ganz viel Freude auf Deinem Weg. Ich liebe Dich, mein lieber Howy!

Ich Dich auch, Euch beide, weit über den Tod hinaus!

Genau! Energie, also auch Liebe, kennt ja weder Zeit noch Raum. Wir verabschieden uns, und er trabt in seinem gewohnt schwingenden Katertrab von dannen…Erfüllt gehe ich weiter durch den Wald zurück nach Hause. Unterwegs treffe ich eine Hundebesitzerin mit einem wunderschönen schwarzen Labrador, der im Wasser des Baches spielt. Ich grüße sie, wir kommen ins Gespräch und reden über unsere Tiere. Ich erzähle von Flix, und von Howy und Max im Regenbogenland, sie erzählt von ihrem anderen Hund, der vor einige Jahren schon ging. Eine sehr schöne Begegnung. Passend zu diesem Tag.

 

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© Tamara Schenk | Seelenkater | https://seelen-kater.de/

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Weniger ist mehr

Weniger ist mehr

Klarheit Akzeptanz Hingabe | Seelenkater | Tamara SchenkEs ist mal wieder Zeit für ein Flix Update: heute zum Thema „Weniger ist Mehr.“ Ganz lieben Dank für Eure herzlichen Nachfragen, wie es unserem Super-Senior Flix denn geht.

Seelisches Wachstum, während sein Körper runter fährt

Klarheit. Akzeptanz. Hingabe. Das ist in wenigen Worten zusammen gefasst, wie es Flix momentan geht. Was sein Leben ausmacht. Das klingt für Dich vielleicht einfach und leicht und alles „easy going.“ Das war es nicht, und das ist es auch nicht. Aber immer öfter wird es leichter für mich. Der Weg dahin war natürlich nicht einfach und auch nicht leicht, und er war und ist auch keine Komfortzone.

Aber in Komfortzonen lernen und wachsen wir eben auch nicht. Und so ist dieser Prozess ein immenser Lern- und Wachstumsprozess für uns beide. Vor allem auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit Max und Howy. Jede Situation ist anders, und jedes seniore Tier hat seinen eigenen höchst individuellen Prozess. Und den gilt es zu verstehen und zu begleiten. Das ist die grosse Herausforderung dabei. Flixchen hat mich hier ganz viel gelehrt. Und das tut er weiterhin, Tag für Tag.

Flixchen hat in den letzten Wochen noch deutlicher gemacht, dass er feinstoffliche, energetische Unterstützung und Tiergespräche noch mehr schätzt als zuvor. Alles was physisch daherkommt in Form von Medikamenten, ganz egal ob pharmazeutisch oder natürlich, ist nicht mehr so seins. Er kann es einfach nicht mehr gut verarbeiten, und dann nutzt es ihm auch nichts mehr. Und genau das sagt er dann auch in den Gesprächen „Ich brauche es nicht mehr, es hilft mir nicht mehr. Und es hält mich von meinem Weg ab.“

Seinen eigenen Weg gehen–unser beider höchstes Ziel

Er sagte das bereits vor weit über einem Jahr. Ihr habt es sicherlich im Buch auch gelesen – seinen eigenen Weg gehen zu können, ist Flix‘ am aller wichtigsten. Ein sehr hoher Wert ist das für ihn.

Und das ist gleichzeitig auch für mich ein sehr hohes Gut. Nicht erst seit „Seelenkater“ ist mein Leben ein einziger grundlegender Veränderungsprozess. Ein Werde-gang im wahrsten Sinn des Wortes. Indem ich und wir beide Schritt für Schritt weitergehen, „werden“ und wachsen wir auf diesem Weg.

Wir lernen jeden Tag neue Dinge, wir er-wachen, wir er-wecken verborgene Talente in uns, und wir erlangen ganz viel Wissen. Ein wunderbarer Weg, und ein tolles Geschenk, wie ich finde – nur bewusst annehmen muss man diesen Weg, und ihn als solchen erkennen.

Das ist noch was im Hals…

Er hat in den letzten Wochen noch irgendein Zipperlein im Hals entwickelt, das ihn ab und an zu stören scheint. Bei meinen regelmäßigen Aura Clearings für ihn fiel mir schon auf, dass neuerdings das Hals Chakra neben dem zweiten Chakra auch oft starke Blockaden aufweist.

Es begann dann damit, dass er manchmal irgendwie mit Aufwand schluckte, bzw. dass es ihn anstrengte, zu schlucken. Dann war wieder alles normal für Tage. Dennoch hat er aber sein Futter weiterhin zu sich genommen, Nass- und auch sein geliebtes Trockenfutter. Und auch das Trinken geht weiterhin gut.

Also hatte unser Tierheilpraktiker Tom per Bioresonanz geschaut. Klar habe ich Flixchen auch gefragt, wie er möchte, dass wir mit der Situation umgehen. Und ja, ich habe mir auch Hilfe dazu geholt, weil ich in Sachen Tierkommunikation um meine eigenen blinden Flecken beim eigenen Tier weiß.

Und auch da meinte Flix sinngemäß: Nun ja, es ist nicht ideal, aber auch nicht so schlimm. Wenn man es verbessern kann, dann ja. Aber keine großen Aktionen bitte. Das kann und will ich nicht mehr.

Er sagt mir inzwischen sehr deutlich, wann er ein Aura Clearing oder auch ein anderes Clearing braucht. Er braucht nun auch mehr energetische Arbeit, und auch so behandeln wir seinen Hals.

Hingabe bedeutet auch zu akzeptieren, dass weniger mehr ist

Flix‘ Tierheilpraktiker hat diese Woche wieder nach ihm gesehen. Wieder war das Hals Chakra stark betroffen, wieder wurden die gleichen Frequenzen angezeigt. Toll ist, dass er die Medikamente, die ihm auf diesem Weg helfen können, entzündungslindernd und schmerzlindernd einfach mit deren Frequenz auf eine Bioresonanzkarte aufgeprägt bekommt. So bekommt er nun Entzündungshemmer sowie etwas Schmerzmittel auf diese Weise. Feinstofflich.

Diese Karte ist heute angekommen, und Flixchen hat sie bereits genossen. Er kann dann selber entscheiden, ob er sich in die Nähe der Karte legen will oder nicht, bzw. wann er genug davon hat. Dann packe ich sie wieder ein. Bis zum nächsten Mal.

Warum „weniger ist mehr“ nicht immer einfach ist…

Wir helfen von Herzen gerne. Vor allem unseren geliebten Katzen. Helfen ist für die meisten von uns damit verbunden, dass wir etwas machen, dass wir zum Tierarzt oder zum Tierheilpraktiker gehen, dass wir dann etwas eingeben, dass wir eine Behandlung machen lassen. Kurzum, dass wir aktiv etwas machen.

Nun, in dieser Phase eines Lebens, hier nun in Flix‘ Fall, wenn der Übergang vom inkarnierten Zustand in den Seelenzustand näher rückt, dann ist vieles anders. Auch die Sache mit dem Helfen. Helfen wird anders. Helfen wird „mehr“ indem es weniger wird; wenigstens was das klassische „helfen“ im Sinne von zusätzlich etwas geben angeht.

Der Körper bereitet sich in diesem Stadium stetig darauf vor, die Seele im richtigen Zeitpunkt aus dem Körper zu lassen. Also werden die Körperfunktionen Schritt für Schritt runtergefahren. Es geht also alles immer langsamer. Und das bedeutet eben auch, dass die Tiere langsamer und vor allem weniger gut verstoffwechseln. Also all das, was wir ihnen zusätzlich geben, kann oft nur schwer oder eben gar nicht mehr verstoffwechselt werden. Dann kann es auch nicht mehr helfen.

Und deswegen sagt Flix dann eben „das hilft mir nicht mehr; und es hält mich ab von meinem Weg.“

Infusionen gehen immer, aber auch hier gilt nun „weniger ist mehr“

Auch mit seinen Infusionen sind wir in der Menge wieder etwas runter gegangen, weil er es so wollte. Es war zu viel geworden, und er konnte das nicht mehr so gut in seinem Körper verteilen. Die nun wieder kleinere Menge dagegen schon. Auch hier war es wieder ein „zuhören“ und „ernst nehmen,“ denn Flix sagte es ganz deutlich „das ist mir zu viel.“

Die Infusion steht dem Körper subkutan direkt zur Verfügung. Deswegen ist sie gerade in Flix‘ Lebensphase bei der gegebenen CNI im Endstadium sehr wichtig.

Vom Stofflichen zum Feinstofflichen

In dieser Lebensphase sind viele Tiere – wie auch Menschen, wenn man sie lässt – umso mehr für alles Feinstoffliche offen. Und das bekommt er von mir durch regelmäßige Aura Clearings, womit wir seinen Energiefluss so aktiv wie möglich halten, und energetische Blockaden, die sich oft auch schon in physischen Symptomen äußern, lindern. Je mehr Lebensenergie ein Körper hat, je gesünder ist das. Da Flix und ich uns nahezu blind verstehen, spüre ich auch, wenn er ein Clearing bei mir in Auftrag gibt. Und so machen wir es dann auch.


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Gespräch mit Flix

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Gespräch mit Flix | Seelenkater | Tamara Schenk

Dieses Gespräch mit Flix war Anfang letzter Woche. Ich möchte Euch gerne teilhaben lassen an Seelenkater Flix‘ Prozess in den Abendstunden seines Lebens.

Es ist Mittagszeit. Flix möchte ins Schlafzimmer rauf gehen. Er steht unten an der Treppe und gibt mir zu verstehen, dass ich bitte mitkommen soll. Er geht eine Treppenstufe nach der anderen. Stetig. Bedächtig. Kräfte sparend. Fokussiert. Zielstrebig.

Also gehe ich mit ihm rauf und lege mich aufs Bett. Freudig nimmt er alle seine Kräfte zusammen und springt aufs Bett, über mich drüber und setzt sich links von mir hin. Ich bewundere jeden Tag wie gut er das noch alles hinkriegt. Er teilt sich seine Kräfte wahrlich ein.

Er schaut mich wieder sehr durchdringend an. Es kann losgehen, ich habe verstanden. Ich verbinde mich mit ihm. Er ist sofort „da.“ Mein Gespräch mit Flix kann beginnen.

Hast Du etwas Zeit für mich, lieber Flix?

Ja klar. Immer

Wie geht es Dir denn, lieber Flix?

Nun, so gut wie es mir eben gehen kann. In dieser Phase meines Lebens. Du weißt ja alles, meine kaputten Nieren, mein Rücken, meine Zähne… es ist wie es ist. Teil meines Weges.

Ja, ich weiß, ich spüre es. Und ich spüre plötzlich wie schwer mein Herz wird. Wie ein schwerer Klotz fühlt es sich an. Es ist Flix‘ Herzchen, das ich spüre. Ihm ist buchstäblich schwer ums Herz. Mir auch.

Diese letzte Phase seines Lebens ist sehr, sehr intensiv. Schön intensiv. Auch sehr be-rührend, weil alles an Licht kommt, was noch nicht im Licht ist. Es ist keine Komfortzone. Eher ein intensives Lern- und Wachstumsfeld. Für uns beide.

Wenn man seinen tierischen Freund so sehr liebt, mag man gar nicht dran denken wie es sein würde, wenn er mal nicht mehr physisch da sein wird. Und doch ist es so sehr wichtig, diese Phase bewusst gemeinsam zu gehen. In Liebe. Im Vertrauen. Mit viel gemeinsamer Zeit.

Du weißt, dass ich Dir immer Schmerzen nehmen möchte, wenn Du es möchtest, sage ich.

Ja, ich weiß, das ist auch total lieb von dir. Aber ich brauche nichts mehr. Es würde nichts mehr ändern, und ich kann mehr auch nicht mehr verarbeiten. Verstehst Du das?

Ja, ich verstehe, was Du mir sagst, lieber Flix. Und ich beherzige es auch, wie Du weißt. Aber wenn Du Hilfe brauchst, egal welcher Art, dann bekommst Du sie. Dann sage es mir bitte jederzeit.

Ja, mache ich! Wenn es nicht mehr geht, wirst Du es spüren und wissen.

Ja, ist gut, lieber Flix. Weißt Du, dass ich Dich über alles liebe?

Ja, ich Dich auch. Ich wäre ohne Dich ja schon lange nicht mehr hier, sagt er. Ich bin Dir sehr dankbar, dass Du immer an mich geglaubt hast. Sonst hätte ich mich von der OP damals nicht mehr erholt. Ich wäre sonst nicht der Flix, der ich geworden bin. Das werde ich Dir nie vergessen.

Mir kullern Tränen die Wangen entlang… Einfach weil mein Herz so viel sagen möchte… und doch irgendwie fast alles schon gesagt ist.

Ich bin auch durch Dich eine andere geworden, sage ich.

Das werde ich nie vergessen. Du hast auch immer an mich geglaubt, wie auch jetzt wieder, wo ich so viel verändere in meinem Leben. Und Du bist immer an meiner Seite, und ich spüre Dich immer wieder wie Du zu mir sagst „ja, gehe Deinen Weg, egal wie viele Kurven er hat, es ist Dein Weg, und Deine Mission. Wenn Du Menschen hilfst, ihr Herz zu öffnen, hilfst Du auch den Tieren, und den Tieren hilfst Du ja sowieso. Deine Arbeit ist sehr wichtig. Mach das und geh groß raus damit!“

Ja, Flixchen, versprochen, genau daran arbeite ich im Moment. Groß rausgehen. Im Mai ist der Launch meines neuen Programms!

Das ist toll, sagt er. Mach das, ganz egal, ob ich bis dahin noch da bin oder nicht. Ich werde immer an deiner Seite sein.

Danke Dir, mein lieber Flix! Wir sind so eng miteinander verbunden.

Ja, so wird es auch immer bleiben.

Ich danke Dir für Deine Zeit, lieber Flix!

Wir verabschieden uns und kuscheln eine Runde.

Dann sammle ich mich wieder, wische alle meine Tränen ab und gehe wieder runter. Tief berührt. Dankbar. Voller Liebe für meinen lieben Flix.
An meinen Schreibtisch. Weiter geht’s mit meiner Herzens-Arbeit, Menschen zu helfen, Ihre Seelenmission zu erkennen und zu leben.

Meine Herzschmerzen sind wieder verschwunden…

 

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Ich hatte das Vergnügen, in Vanessa Reif’s Wolkenfrei-Podcast zu Gast sein zu dürfen, und unser Gespräch ging am 5. März live!

Vanessa ist Trauerbegleiterin für Tierhalter. Und sie die Gründerin der Villa Anima e.V., ein Hospiz für Katzen. Da es in meinem Buch „Seelenkater“ sowohl um seniore Kater geht als auch um die Reise ins Regenbogenland von Max und Howy, hatten wir eine große Schnittmenge an Themen!

Vanessa hatte sich einige Passagen im Buch markiert, über die wir dann gesprochen haben!

Mich hat unser Gespräch sehr berührt. Und ich mir sicher, auch Dich wird es sehr berühren und vielleicht auch inspirieren!

Viel Freude mit dieser Podcast Episode!

 

Hingabe–Flix’ Fokus

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Hingabe | Seelenkater Tamara Schenk

Hingabe–das ist in einem Wort Flix‘ momentaner Fokus. Flix gibt sich dem Prozess seiner letzten Lebensphase ganz bewusst hin. Er ist weiterhin in Akzeptanz dessen, was geschieht und er geht den Prozess sehr, sehr bewusst.

Flix nimmt nach wie vor alle seine Kateraufgaben wahr

Seine Aufgaben hat er immer schon sehr ernst genommen. Das fängt damit an, dass er uns morgens wecken kommt, dass es eine erste Schmuserunde auf der Bettdecke gibt. Obwohl er nun sehr, sehr schlank ist und an den Hinterbeinchen auch Muskulatur verloren hat, trainiert er sich nach wie vor selbst. Er geht nicht nur morgens die Treppe rauf, um uns zu wecken. Nach seinem Vormittagsschlaf geht er auch mittags öfters rauf, manchmal mehrmals hintereinander, um sich umzusehen und ab und an ein weiteres Nickerchen auf dem Bett zu machen. Während er früher vehement mehrere Stufen auf einmal genommen hat, geht er nun meist sehr bewusst, Stufe für Stufe hoch. Stetig. Zielstrebig. Sich nur nichts anmerken lassen…

Er schreitet auch weiterhin mehrmals täglich sein Territorium ab, geht durch die Räume und prüft, ob alles so ist wie es sein soll. Bei diesen Rundgängen durchs Wohnzimmer geht er auch immer bei Max und Howy vorbei, und er schaut sich auch seinen Seniorenkratzbaum an. Er springt aber nicht mehr rauf, auch nicht auf die unterste Ebene. Es ist nicht mehr wichtig. Das Thema Kratzbaum hat er für sich bereits abgeschlossen. Nicht wehmütig, sondern einfach nur sehr bewusst. Er ist sehr, sehr klar mit all seinen Entscheidungen.

Er weiß genau was er will und was er nicht mehr will

Wir hatten dann mal wieder Besuch von unserer mobilen Tierärztin. Einmal nach Flix sehen, Blutdruck und Gesamtbefinden. Er kannte die Hausbesuche ja nun schon, und war recht entspannt als er untersucht wurde. Der Blutdruck war wie zu erwarten, recht stramm. Sein Zahnfleisch sah nicht wirklich gut aus. Sie empfahl, Blut abzunehmen, um zu sehen, ob er mit einem Schmerzmittel unterstützt werden konnte. Das machte für mich erstmal Sinn.

Nun, ich hatte natürlich vorab mit ihm gesprochen, und den Besuch unserer mobilen Tierärztin angekündigt. Ich hatte aber eine Blutentnahme nicht mit ihm verhandelt…

Und so kam es dann auch, dass mein Seelenkater Flix losbrummte und sich vehement mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen, wehrte als wir die Aktion Blut abnehmen in Angriff nehmen wollten. Ich höre bei so was in ihn hinein, und entscheide dann spontan–für ihn. Er wollte das nicht. Nein. Das konnte ich deutlich spüren. „Nein. Ich will das nicht“ sagte er zu mir.

Ok, ich habe verstanden. Wir haben diese Aktion dann abgebrochen. Wir sollten nochmals eine andere Enzymzahnpaste versuchen, um damit seinem Zahnfleisch zu helfen und den Zahnstein zu lockern. Klar. Machen wir.

Er braucht vieles nicht mehr…und manches doch

Ich hatte das Thema Blutabnahme dann noch mal mit ihm besprochen und es ihm erklärt. „Es bringt uns nichts,“ sagte er. Stimmt. „Du weißt, dass meine Nierenwerte schlecht sind. Und dass meine Zähne nicht gut sind.“ Ja, da hatte er recht. Ich sagte, nun ja, aber wir könnten sehen, wie wir dir besser helfen können, wenn Du Schmerzen hast.“ „Ich brauche nicht mehr „mehr“ auf meinem Weg. Ich brauche weniger.“ Wow…

Diese Klarheit. Diese Akzeptanz. Und dabei dieser innere Frieden. Dieses Vertrauen, das er in uns hat. Ich habe ihm wieder versprochen, dass er seinen Weg so gehen kann wie er es möchte.

Er bekommt weiterhin seine täglichen Infusionen, er bekommt ebenfalls täglich Solidago angeboten, wobei er es des Öfteren stehen lässt. Und er bekommt regelmäßig eine Bioresonanz-Therapie. Seine Blutdrucktabletten, nun ja, er nimmt sie ungefähr alle zwei Tage. Nicht ideal. Aus unserer Sicht. Aber anscheinend das richtige für ihn.

Und ich mache jede Woche ein Aura Clearing für ihn, um sicherzustellen, dass seine Lebensenergie so frei wie nur irgend möglich fließen kann, dass etwaige Blockaden gleich wieder aufgelöst werden. Diese Clearings genießt er immer sehr.  Dabei werden auch seine Zellen zur höchstmöglichen Energiefrequenz aktiviert.

Hingabe–das ist es worauf er sich fokussiert

Hingabe | Seelenkater Tamara SchenkDiese Liebe, diesen Frieden, den er in jedem Moment ausstrahlt. Es ist eine Art Hingabe. Er gibt sich bewusst dem Prozess der letzten Phase seines irdischen Lebens hin. Bewusst nimmt er seine körperlichen Veränderungen wahr. Er sich sehr bewusst darüber, dass er schwächer wird. Er urteilt nicht. Er nimmt die Situation an wie sie ist. Er gibt sich dem Prozess hin. „Es ist alles ein Teil meines Prozesses,“ sagt er.

Ich kann mich nur jeden Moment verneigen, vor der inneren Größe, der Weisheit und Reife meines geliebten Flix. Er ist so klug. So im Frieden. Mit sich. Mit uns. Trotz seiner Zipperlein, in seinem Prozess der Abreise im stolzen Alter von geschätzten 21 Jahren.

Denn ja, das ist es. Sein Sterbeprozess. Dieser Prozess wenn die Seele sich vorbereitet, den Körper hinter sich zu lassen, beginnt lange bevor wir Menschen ihn für „akut“ halten. Er beginnt dann, wenn wir eine unheilbare Krankheit haben, die sich in einer sehr fortgeschrittenen Phase befindet und unsere Lieblinge deutlich abbauen.

Noch mehr als früher genießt er jede Kuschelrunde mit einem von uns. Wir nehmen uns oft extra Zeit für ihn, für uns und genießen wir das alle zusammen.

Zeit. Vertrauen. Liebe. Das sind nach wie vor die Werte, die ihm am allerwichtigsten sind.

Was ich neu von ihm gelernt habe, ist seine Fähigkeit, sich seinem Sterbeprozess hinzugeben, diesen Prozess sehr bewusst zu gehen, so wie er eben ist. Auch wenn’s mal hier kneift und dort ächzt im Gebälk. Er klagt nicht. Er ist im Moment. Er ist in vollständiger Akzeptanz. Selbst-bestimmt.

Ich liebe ihn aus tiefstem Herzen, meinen Flix. Wieder darf ich mit ihm so viele Dinge lernen. Von ihm. Mit ihm. Gemeinsam. Unser Weg. DANKE!

 

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