Siamkatze Mrs. Fifi Greywhiskers erklärt wie die Tierkommunikation funktioniert

Siamkatze Mrs. Fifi Greywhiskers erklärt wie die Tierkommunikation funktioniert

Wie die Tierkommunikation funktioniert | Seelenkater | Tamara Schenk

Wie die Tierkommunikation funktioniert

Auszug aus „Living with the Lama“ von T. Lobsang Rampa. Die Sicht einer blinden, siamesischen Katze, die ihrem Herrchen namens „Guv“, einem buddhistischen Lehrer und Autor, per Telepathie das Buch „Living with the Lama“ diktiert hat.

Die Sprache der Tiere und Intuition

„Wir verstehen jede Sprache, sofern die Person darüber nachdenkt, was sie eigentlich sagen will. Babysprache irritiert uns gewaltig und mach uns unkooperativ. Wir haben ein Gehirn und wissen es anzuwenden. Eines der vielen Dinge, das uns an den Menschen so verwundert ist, dass sie anscheinend sehr sicher sind, dass wir halt nur „blöde Tiere“ sind… sie sind sich dessen sogar so sicher, dass sie glauben sie seien die einzigen fühlenden Wesen. Sie sind sich dessen sogar so sicher, dass sie auch glauben, es könne kein Leben in anderen Welten geben. Menschen glauben mehrheitlich sehr stark, dass sie die höchste Form der Evolution seien!

 

Lass mich Dir was sagen; wir sprechen weder Englisch, Französisch, Chinesisch oder irgendeine andere Sprache im Sinne des Klanges der Sprache. Aber wir ver-stehen alle diese Sprachen. Wir unterhalten uns auf gedanklicher Ebene. Wir „ver-stehen“ durch Gedanken.  Wie das die Menschen früher auch machten… ja, bevor sie trügerisch und heimtückisch gegenüber der Tierwelt wurden und dadurch die Kraft des Gedankenlesens verloren haben!

 

Wir benutzen „Vernunft“ nicht als solches, wir haben keine Stirnlappen; wir WISSEN durch Intuition. Die Antworten „kommen“ zu uns, ohne dass wir die Probleme großartig „durcharbeiten“ müssen. Menschen benutzen ein Telefon, um über eine größere Distanz mit jemandem zu sprechen. Sie müssen eine „Nummer“ wissen. Wir Katzen können, wenn wir die „Nummer“ der Katze kennen, mit der wir sprechen wollen, unsere Botschaften über Hunderte von Meilen mittels Telepathie senden. Nur sehr selten können Menschen unsere telepathischen Botschaften verstehen. Ma [Mrs Fifi Greywhisker’s Frauchen] kann das manchmal; Guv [Mrs. Fifi Greywhisker’s Herrchen] kann das immer!“

Ortsgespräche und Ferngespräche

„Manche Menschen sagen „OK, Fifi Greywhiskers, warum kannst Du nicht permanent telepathische Botschaften empfangen?“ Die Antwort zu dieser sehr sensiblen Frage ist: Wenn alle Katzen ihre telepathischen Fähigkeiten auf höchstem Niveau permanent nutzen würden, wäre die „Luft“ so voller Lärm, dass niemand auch nur irgendetwas verstehen könnte.

 

Sogar Menschen regulieren ihre Radiostationen, um Störungen zu vermeiden. Katzen begeben sich auf die Wellenlänge der Katze, die sie anrufen wollen. Dann macht die Entfernung keinen Unterschied. Aber jede andere Katze, die diese Wellenlänge ebenfalls nutzt, kann die Botschaften abhören. Es gibt hier also keinen Datenschutz. Wir nutzen Nahbereichskommunikation, wenn wir uns privat unterhalten wollen, und Telepathie für Ferngespräche, Diskussionen und Botschaften an die Katzengemeinschaft.

 

Sofern man die Wellenlänge einer Katze kennt, die sich auf Grund der Basis-Frequenz der Aura der Katze bestimmt, kann man mit dieser Katze von überall aus kommunizieren; und Sprache ist kein Hindernis. Kein Hindernis? Ok, kein wirkliches Hindernis. Menschen, und das bezieht Katzen mit ein, haben die Tendenz in ihrer eigenen Sprache zu denken. Das bedeutet, dass die Gedankenbilder, die sie projizieren, in direktem Bezug zur eigenen Kultur und ihrer Wahrnehmung der Dinge stehen.

 

Ich entschuldige mich auch nicht, dass ich hier etwas ins Detail gehe. Wenn das Buch den Menschen nur ein geringfügiges Verständnis über Katzenprobleme und -gedanken vermittelt, dann hat es sich sehr gelohnt.“

Über menschliche Gedanken

„Menschliche Gedanken sind unkontrolliert und strahlen überall hin ab. Nur Menschen wie mein Guv können ihre Gedanken kontrollieren und deren Verbreitung so kontrollieren, so dass nicht alle anderen blockiert werden. Guv hat Miss Ku [Mrs. Fifi Greywhiskers junge feline Gefährtin] und mir erklärt, dass Menschen vor ganz vielen Jahren auch mittels Telepathie kommuniziert hätten.

 

Anscheinend haben sie diese Methode schwer missbraucht, so dass sie die Fähigkeit verloren haben. Das, so der Guv, sei die ganze Bedeutung der Geschichte des Turm von Babel. Wie wir, haben Menschen früher mündliche, gesprochene Sprache für private Gespräche genutzt, und Telepathie für Fern- und Gruppengespräche. Nun nutzen Menschen, oder zumindest die meisten von ihnen, nur die gesprochene Sprache.

 

Menschen sollten Katzen niemals unterschätzen. Wir haben Intelligenz, Hirn, und viele Fähigkeiten. Wir nutzen nicht die „Vernunft“ wie das Wort gemeinhin verstanden wird, sondern wir nutzen die Kraft der „Intuition.“ Dinge kommen zu uns und wir WISSEN die Antwort einfach, ohne dass wir zwangsläufig alles durchdeklinieren müssen. Manche Menschen glauben das nicht, aber, wie Guv kürzlich bemerkte, wenn Menschen die Dinge DIESER Welt entdecken würden bevor sie ins Weltall schwärmen, wären sie dafür weitaus besser gerüstet.“

Quelle: „Living with the Lama“ von T. Lobsang Rampa,
Einzelne Ausschnitte übersetzt aus dem Englischen.

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Himmelsgespräch Flix

Himmelsgespräch mit Howy

 

Himmelsgespräch Flix

Himmelsgespräch Flix

Flix Himmelsgespräch | Seelenkater | Tamara Schenk

Es ist Mitte Juli. Ich bin in Schleswig-Holstein. Am Strand an der Ostsee. Meine Ostsee…

Der Tag ist angenehm, nicht zu warm und nicht zu kalt. Ich bin schon eine Weile am Strand entlang gegangen, Barfuß, so wie ich das liebe. Ich habe mich dann in unseren Strandkorb eingekuschelt und was gelesen. Ein spannendes Buch über Philosophinnen. Dann bin ich nochmals los gegangen. Dieses Mal in die andere Richtung.

Dort habe ich mich auf einen großen Stein gesetzt und aufs Wasser geschaut. Und auf einmal war er da. Flixchen! Mein geliebter Flix!

Ich spüre ihn als würde ich ihn im Arm halten, wie in den letzten Wochen seines Lebens. Dann setzt er sich auf und kuschelt sich auf meinem Schoß ein. So wie früher.

Mir tut ja nichts mehr weh

Flixchen, wie schön, dass Du hier bist, dass wir miteinander sprechen können, sage ich.

Ja, ich bin oft ganz nah bei Dir, quasi immer dabei in dieser für dich schweren Zeit.

Danke, mein lieber Flix. Ja, ich spüre dich oft. Dafür bin ich Dir sehr dankbar. Aber gehe bitte deinen Weg, und verbringe Deine Zeit wie du möchtest.

Genau das mache ich.

Wie geht’s Dir denn, mein lieber Flix?

Prima, endlich ohne Schmerzen, endlich raus aus einem Körper, der mir nicht mehr diente. Indem ich mich aber fast ein ganzes Leben sehr, wohl gefühlt habe.

Das freut mich sehr, dass Du nun frei von Schmerzen bist. Hast Du denn deine Freude aus früheren Leben wieder getroffen, und auch Max und Howy?

Ja, die beiden waren gleich da, um mich willkommen zu heißen, und auch andere Seelen aus meinen früheren Leben. Das war sehr schön, ich habe mich gleich sehr wohl gefühlt und bin sehr gut angekommen.

Ich habe auch den Mensch wieder getroffen, bei dem ich vor dir war… sie war gestorben, einfach so … auch dieser Kreis hat sich nun geschlossen.

Oh, wie schön, das freut mich wirklich sehr für dich. Ich weiß, wie sehr dich diese Situation belastet hat, als Du zu uns kamst. Wie schön, dass ihr euch wieder getroffen habt.

Ich danke Dir so sehr für deine Inspiration zum nächsten Buch, zu unserem Buch.

Es ist dein Buch, du wirst es ja schreiben, ich bin nur der Ideen- und Auftraggeber und der Orchestrator.

Für Flix, wird drinstehen, mein geliebter Seelenkater, Lehrmeister und …?

Oh wie schön!

Wie verbringst Du Deine Zeit, lieber Flix? Gibt es bestimme Themen, denen Du folgst hier?

Nein, noch nicht… ich bin einfach nur. Sagst Du ja immer. I AM THIS I AM.

Genau das bin ich momentan. Ich werde dich noch ein Stück weiter begleiten, so gut ich es kann.

Danke Dir so sehr, lieber Flix.

Tränen schießen mir in die Augen…

Wirst Du uns zu gegebener Zeit wieder Seelenkatzen schicken?

Ja, alles zu seiner Zeit. Nun ja, sie sind eigentlich schon da…

Willst Du dazu noch etwas mehr sagen?

Nein, nicht jetzt. Bleibe im Vertrauen und übe dich in Hingabe. Divine right timing, wie Du immer sagst!

Er scheint zu grinsen, er kuschelt sich tiefer in meinen Schoss ein.

Wir verabschieden uns, und dann ist er weg…

Wie sehr ich ihn liebe, meinen Flix! Wie glücklich mich das Gespräch mit ihm machte. Zu wissen, dass mein geliebter Seelenkater gut angekommen ist und seinen Seelenweg gut fortsetzen kann…Ich bin sehr, sehr dankbar.

 

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Von der Trauer in die Dankbarkeit

Von der Trauer in die Dankbarkeit

Von der Trauer in die Dankbarkeit | Seelenkater | Tamara Schenk

Von der Trauer in die Dankbarkeit. So lassen sich die vergangenen Wochen seit mein lieber Flix am 22. Juni ins Regenbogenland abgereist ist, am besten beschreiben. Eine kurze Zeitspanne für 6,5 wunderbare Jahre, die wir zusammen erleben und meistern durften.  Und doch fühlt es sich irgendwie auch lange an. Wahrscheinlich weil die letzten Monate so sehr intensiv waren, und wir zum Glück sehr viel Zeit hatten, uns auf diesen Abschied vorzubereiten, so dass wir alle besser loslassen konnten, als der Tag der Tage kam.

Tränen sind etwas Positives!

Tränen empfinde ich persönlich als etwas Positives. Für mich muss immer erst mal alles geweint werden, was mein Herz weinen möchte. Das ist meistens eine ganze Menge. Nah am Wasser gebaut war ich schon immer.

Viele Tränen sind inzwischen geflossen vor allem in der ersten Woche. Dann noch mal einige, als ich seine Asche wieder nach Hause holte und zu Max und Flix stellte. Dann wurde es besser, viel besser. Es wurde sehr viel besser, als wir dann ein paar Tage an der Ostsee waren und ich mit ihm Kontakt aufgenommen habe. Es war alles gut bei ihm. Er war frei, wieder vereint mit alten Seelenfreunden, mit seinem früheren Frauchen das verstarb, und mit Max und Howy natürlich.

Außerdem sind auch in den letzten Monaten bereits viele Tränen geflossen. Immer wenn wir in eine weitere Phase eingetreten waren, und es sehr deutlich wurde, dass der Abschied näher und näher rücken würde. Als er seine Medikamente abbestellte. Als er die Infusionsmenge reduziert haben wollte. Und natürlich als er seine Infusionen gänzlich abbestellte und er dann recht schnell körperlich sehr schwach wurde, und gleichzeitig seelisch sehr groß.

Heute bin ich sehr, sehr dankbar für diesen langen, gemeinsamen Prozess des Loslassens. Ganz klar, wir brauchten diesen gemeinsamen Prozess. Für uns beide, und für uns alle drei. Heute verstehe ich Flixchen erst voll umfänglich, als er letzten Herbst sagte, nein, ich möchte keinen felinen Kumpel mehr. Wir brauchen diese gemeinsame Zeit für uns. Es ist meine letzte Lebensphase. Recht hatte er.

Bereits in den Raunächten 2020/2021 sagte er mir, dass er in diesem Jahr abreisen würde. Auch dafür bin ich sehr, sehr dankbar. So konnten wir diesen Lebensabschnitt so bewusst wie nur irgend möglich gemeinsam gestalten.

Erinnerungen Revue passieren lassen, Trauer in Dankbarkeit transformieren

Dann, wenn die Tränen langsam versiegen, geht es in die nächste Trauerphase, in der Erinnerungen aufgearbeitet werden. In dieser Phase habe ich ein Fotobuch über Flix‘ Leben mit uns erstellt. Das hatte ich schon für Max und Howy so gemacht, und allein der Prozess, durch die vielen Bilder und Videos zu gehen, und das Büchlein zu erstellen war ein sehr intensiver, emotionaler Prozess, der mich mit inniger Dankbarkeit und Liebe für mein Flixchen erfüllte. Und natürlich wieder mit ein paar Tränen der Dankbarkeit, der Liebe.

Als ich fertig war mit dem Büchlein hatte ich auch unsere gemeinsame Geschichte nochmal durchlebt. Klar sind da noch mal Tränen geflossen. Und das ist gut so. Aber es waren dann schon etwas andere Tränen. Tränen der Rührung und Tränen der Freude, weil ich mich so gerne an wunderbare gemeinsame Momente erinnert habe. Und auch an tragischere Momente. An die Momente, in denen wir beide über uns hinaus gewachsen sind. Momente, die unser Leben für immer transformiert haben. Zum Bessern. Denn wir beide haben gelernt, unseren Weg zu gehen, dem Weg unseres Herzens zu folgen. Den Mut dazu haben wir aus der stärksten aller Energien, der Liebe, geschöpft.

Von der Trauer in die Dankbarkeit | Seelenkater | Tamara Schenk

Jeder Abschied ist anders. Immer Situativ. Und höchst individuell.

Es ist nun der dritte Abschied einer geliebten Katze für mich, Max 2017, Howy 2020 und nun Flix. Jedes Mal eine vollkommen andere Situation, ein anderer Prozess, und auch sehr unterschiedliche Bedürfnisse, die die Tigerchen in dieser Situation hatten. Ich habe versucht, so gut ich es eben konnte, darauf einzugehen, so dass sie jeweils ihren Weg gehen konnten. Rückblickend war das auch eine enorm steile Lern- und Entwicklungskurve für mich!

Ja, wir haben alles geklärt zwischen uns. Alle Fragen waren beantwortet. „Es ist alles gesagt und getan,“ sagte Flix, wenige Tage vor seinem Tod in einem Gespräch. Das können sicherlich nicht alle Tiere oder Menschen an dieser Stelle sagen. Das ist also ein immenses Geschenk. Allein dafür bin ich unendlich dankbar. Mehr als unendlich dankbar.

Denn ich kenne andere Situationen, in denen es den Menschen nicht vergönnt war, mit ihren Tieren alles zu klären, weil da eine OP war, aus der das Tier nicht mehr aufgewacht ist, oder weil das Tier verschwunden war und tot oder gar nie gefunden wurde, weil da ein Unfall war, und das geliebte Tier völlig unerwartet gegangen ist.

Die Trauerprozesse in solchen Situationen sind völlig anders, da alles unerwartet kommt und man diese Abschieds- und Trauerschritte, diese Phase, die Flix und ich seit gut acht Monaten durchlebten, eben nicht hatte. Und dann kommt mit dem plötzlichen Tod des Tieres alles an Schock und Trauer auf einmal auf einen zu, was dann alles geballt bewältigt werden darf. Im Nachgang. Nachdem das Tier sich auf seine Reise begeben hat.

Das stelle ich mir um ein Vielfaches schlimmer vor als meine Situation mit Flix. Wir wussten seit der dritten Nierenkrise letzten Oktober, als wir mit dem Infundieren angefangen haben, dass Flixchen nun in seine letzte Lebensphase eingetreten war.

Mein Trauertagebuch war und ist mir eine große Hilfe

Nein, geplant hatte ich das nicht. Wie so viele Dinge, kam auch die Idee des Trauertagebuchs intuitiv zu mir. Vor einigen Monaten fühlte ich mich plötzlich zu Symbolkarten hingezogen. Spannend, denn ich hatte vorher nie mit Karten gearbeitet. Dann kam wohl der richtige Zeitpunkt für mich, damit zu beginnen.

Ich bestellte mir also ein Set Symbolkarten und fing an, für mich selbst damit zu experimentieren. Dann integrierte ich die Arbeit mit den Symbolkarten in meine energetische Arbeit mit meinen Kundinnen und ihren Tieren. En Pferd war so begeistert, dass es nun bei jedem Termin gleich nach den Karten fragte. Es war sehr spannend zu sehen, mit welcher Treffsicherheit die Symbolkarten Themen in den Mittelpunkt der Betrachtung rückten, um bearbeitet werden zu können.

Also habe ich spontan angefangen, mir nach Flix‘ Tod jeden Tag morgens eine Karte zu legen. Das Thema der Karte hat mich dann durch den Tag begleitet. Sehr hilfreich. Immer wieder konnte ich dann über das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln reflektieren. Und ich sollte ja reflektieren. Das hat Flix mir ja so aufgetragen!

In den ersten Wochen kamen die Themen Herz-zu-Herz-Verbindung, Engel des Lichts, Heilung auf allen Ebenen immer wieder. Dann vor einer Woche etwa änderten sich die Themen. Es kamen nun viel öfter Karten mit den Themen Leichtigkeit, Lebensfreude, Fülle, Manifestation, und so weiter.

Nach einem Monat intensiver Arbeit werde ich nun den Modus etwas ändern. Ich werde mir weiterhin jeden Tag eine Karte legen. Aber ob ich direkt jeden Tag dazu schreiben werden, das werde ich mir offen halten. So wie es sich ergibt. Ja, genau so fühlt es sich an. Jedenfalls war und ist diese Arbeit ein wunderbares Barometer meiner Energie, die nun wieder in der Frequenz deutlich nach oben geht, Richtung Leichtigkeit.

Mein geliebter Flix. Seelenkater. Lehrmeister. Pure Liebe. Reine Weisheit. Urvertrauen.

Unsere Liebe reicht weit über dieses Leben hinaus, und sie bestand schon bevor wir uns hier getroffen haben. Wir sehen uns wieder.

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Alte Strukturen loslassen und mit dem Herzen navigieren

Alte Strukturen loslassen und mit dem Herzen navigieren

Flix | Seelenkater | Tamara Schenk

Wie geht es Super-Senior Flix? Es ist mal wieder an der Zeit, Euch ein Update zu Seelenkater Flix zu geben, der sich mit geschätzten 21 Jahren in der letzten Phase dieses Lebens befindet!

Also, um es gleich vorneweg zu sagen, es war einiges los bei uns. Es ging damit los, dass Ende Mai an einem schönen Freitagabend buchstäblich das Licht auszugehen schien.

Ich hatte wie gewohnt, die Infusion vorbereitet, 50 ml Ringerlactat in der großen Spritze aufgezogen, Butterfly dran, alles im Wasserbad leicht erwärmt. Ich habe Flix dann geholt, etwas mit ihm gekuschelt wie immer vor der Infusion.

Dann wollte ich ihn auf seine Decke legen, und er hat so richtig losgefaucht. Wow! Ganz was Neues. Ob er die Infusion nicht mehr will? Außerdem waren seine Pupillen sehr, sehr groß. Und irgendwie matter als sonst. Auch was Neues. Das schaut nicht gut aus.

Ich habe ihm gut zugeredet, und dann konnte ich ihn hinlegen. Dennoch, nach 30 ml war Schluß. OK, dann ist das so. Er entscheidet das.

Was für ein Schrecken

Als er dann aufstand, torkelte er. Und er rempelte rechts und links an. Und zwar richtig. Als wäre er betrunken. Oder erblindet. Ich sah wieder in seine Augen, schaute #catdad an und es schien ganz klar zu sein: oh nein, er ist erblindet. Gerade eben.

Mir schien das Herz stehen zu bleiben. Es sah in dem Moment wirklich genau so aus, als wäre er von einem Moment auf den anderen erblindet. Doch wie so oft, ist es nicht immer so wie es scheint…

Er versuchte dann sehr angestrengt, wieder Kontrolle über seinen Bewegungsapparat zu erlangen. Es gelang ihm allerdings nur mäßig gut. Ich habe ihn dann auf den Arm genommen, ihm ganz viel Liebe gesendet und ihn hochgetragen. Er verbrachte nun fast eh seine gesamten Tage im Schlafzimmer. Treppen gehen war schon seit geraumer Zeit eine sehr anstrengende Angelegenheit geworden, die wohl überlegt wurde. Auch im Schlafzimmer musste er sich nahezu komplett neu orientieren. Wir haben dann alle irgendwie geschlafen.

Die Augen wurden wieder klar!

Am nächsten Morgen, oh Wunder, waren Flix‘ Pupillen wieder klar und normal in ihrer Größe. Auch seine Orientierung hatte sich schon wieder deutlich verbessert. Er strengte ihn aber alles sehr stark an. Da er sich weniger bewegte, verlor er weiter an Muskeln in der Hinterhand. Und genau da wurde er schon recht unsicher. Dazu kam nun der Schreck vom Vortag und seine Probleme, sich zu orientieren.

OK, ein Fall für Tom und einen Bioresonanz-Check! Glücklicherweise konnte er sich an diesem Samstag um Flix kümmern. Er meldete sich später und sagte, jetzt würde endlich alles Sinn für ihn machen, Flix‘ Verhalten und seine Ablehnung gegenüber Medikamenten in nahezu jeglicher Form seit einigen Monaten. Er habe allem Anschein nach eine Degeneration in einem Bereich des Gehirns wo unter anderem der Bewegungsapparat gesteuert wurde. Und ausgelöst durch das Geschehen am Vortag – von Schlaganfall bis erneutem Vestibularsyndrom war alles möglich – habe sich vor allem seine Fähigkeit, seine Bewegungsabläufe zu koordinieren, verschlechtert.

Genaueres könne nur ein MRT sagen. Nun, das war klar, eine Narkose für ein MRT würde Flixchen mit geschätzten 21 Jahren,  in seinem sehr senioren Zustand auf der Zielgeraden seines Lebens keinen Dienst mehr erweisen.

Alte Strukturen loslassen, und sich an neue Rahmenbedingungen anpassen

Genau das ist seitdem unsere Aufgabe. Für Flixchen und auch für mich. Für uns alle. Mal wieder zeigt sich deutlich, wie sehr meine Themen und Flix‘ Themen miteinander zu tun haben. Und wie wir gemeinsam daran wachsen können.

Wir sind beide sehr strukturierte Wesen. Und die Strukturen, die gestern noch funktionierten, wurden mit einem Mal ausgeknipst. Wie Flix sagte, es war für einen Moment „Licht aus.“ Es galt also, diese alten Strukturen, in denen bestimmte Dinge für ihn und für mich funktionierten und bestimmte Abläufe richtig waren, erstmal loszulassen, und zu hinterfragen. Sacken zu lassen. Und wie macht man das am besten? Ja, mit dem Herzen navigieren…

Immer das richtige Prinzip: Mit dem Herzen navigieren

Klarheit ist für mich immer sehr, sehr wichtig. Sobald ich Klarheit über einen Sachverhalt habe, kann ich Optionen abwägen und wieder ins Handeln kommen. Und diese Klarheit ist weit mehr als Fakten haben, als eine Diagnose zu kennen. Ganz genau so wichtig ist, wie es Flixchen dabei geht, wie er es erlebt hat, wie er sich fühlt und was nun für ihn wichtig ist. Was möchte er? Was braucht er genau jetzt am dringendsten?

Also, es hat sich seitdem viel verändert. Zum einen hat Flixchen wenige Tage später seine Infusionen ganz abbestellt. Er war sich ein paar Tage unsicher und wollte sie immer noch mal angeboten bekommen. Aber er hat dann jedes Mal klar entschieden, „nein will ich nicht mehr, brauche ich nicht mehr.“

Ich hatte dann die Annahme, dass er nun sehr schnell dehydrieren würde. Doch das war nicht der Fall. Sehr spannend. Zum einen ließ er seit ein paar Wochen seine TRoFu Stückchen links liegen (sehr gut!), zum anderen hat er nun selber wieder angefangen, mehr zu trinken.

Für mich sieht es so aus, dass seine Organe im Prozess des langsamen Herunterfahrens sind, und auch mit einer kleineren Menge Infusion einfach nicht mehr umgehen konnten. So wie er es nun selbst in die Pfote nahm, war es für ihn in dieser Situation anscheinend besser.

Logistische Unterstützung für Flixchen

Ja, es wurde nun schwieriger für ihn, seine Alltagsroutinen zu absolvieren. Seine motorischen Schwierigkeiten wurden zwar deutlich besser, aber er wurde nun auch gleichzeitig wackeliger in der Hinterhand. Also, Toilettengänge waren nun schon eine Herausforderung, und manchmal landet nun auch was daneben. Kein Thema, wischen wir eben weg.

Wir haben eine weitere Toilette nach oben gestellt, so dass er nun noch eine Toilette auf der Galerie stehen hat, und die andere wie gewohnt im Bad. Da er nur noch auf dieser Ebene selbst umhergeht, hat er nun kurze Wege. Beide haben niedrige Einstiege und sollten eigentlich am Rand genügend Halt bieten.

Etwas Balkonien mit Flixchen

Das machen wir nun jeden Abend, etwas früher oder später, je nach Wetter. Ich hole ihn runter, und wir setzen uns etwas auf den Balkon. Er kann frische Luft schnappen, etwas umherschauen, entspannen, wir kuscheln zusammen und genießen diese Momente miteinander. Ganz nebenbei säubere ich ihm dann seine Pfötchen, da er es nicht mehr immer schafft, sie selber von Streu zu befreien.

Also, wie ihr seht, wir navigieren weiter mit dem Herzen. Tag für Tag. Wir üben uns im Loslassen von alten Strukturen und passen uns jeden Tag neu den aktuellen Gegebenheiten an. Jeder Weg ist anders. Wir können nur mit dem Herzen sicher navigieren.

 

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Himmelsgespräch mit Howy

Himmelsgespräch mit Howy

Himmelsgespräch mit Howy | Seelenkater | Tamara Schenk

Es ist Sonntag, der 30. Mai 2021. Genau ein Jahr nachdem Howy ins Regenbogenland abgereist ist. Auf meiner heutigen Morgenrunde durch den Park und den angrenzenden Wald habe ich mich mit Howy verbunden, als ich auf einer schönen Lichtung im Wald ein Bänkchen sah. Ein wunderschöner Platz für ein Himmelsgespräch mit Howy. Ich habe es nicht geplant, ich folgte einfach meiner Intuition. Doch ja, heute, eher genau jetzt sollte ich mit Howy sprechen. Anbei ein paar Auszüge aus unserem Gespräch.

Er ist gleich da, als hätte er schon drauf gewartet. Er kommt angetrabt in seinem schönen federnden Gang. Wie es ihm gehe, frage ich ihn.

Mir geht es hervorragend, sagt er, ich bringe hier all meine Liebe und Freude ein. Und ich helfe Max. Max hat hier wichtige Aufgaben übernommen!

Oh, wie schön, mein lieber Howy, das macht mich sehr glücklich! Ich freue mich so für Dich!

Ich streiche über sein seidiges Fell in seinem lichten Körper.

Kann ich Dich was fragen?

Klar!

Also, mein lieber Howy, wenn Du ein Jahr zurück denkst, was meinst Du, war das alles richtig so aus Deiner Sicht? Dass Du Hilfe bekommen hast auf Deinem Weg ins Regenbogenland? Ich frage deswegen weil Du ja auch mal gesagt hast, dass Du alles bewusst miterleben willst, und es mir dann aber so sonnenklar erschien an diesem Samstagmorgen, dass Du nun doch sehr große Schmerzen hast und Hilfe nun doch besser wäre, auf den letzten Metern.

Ja, ich hatte es mir anders vorgenommen, aber wie so oft in meinem Leben, hat mein Körper dann doch ein anders Programm abgefahren als ich das so geplant hatte. Du kennst das ja zur Genüge mit mir… Was hatten wir nicht alles für Krisen und Überraschungen zusammen erlebt…

Ich hatte in der Tat sehr große Schmerzen im Bauch und Du hast das richtig gedeutet.

Wann immer es drauf ankommt, verlässt Du Dich blind auf Dein Herz. Und das ist gut so. Das kannst Du ruhig öfter so machen…

Mein Howy…. Ich bin wieder so erfüllt von seiner Energie!

Und wie Recht er hat. Das könnte ich ruhig öfter machen…

Ich bin dankbar, dass ich mit so viel Liebe und mit Euch an meiner Seite gehen konnte. Ich konnte sanft hinübergleiten, und bin gut angekommen.

Weißt Du, viel wichtiger war ja, dass ich bereit war zu gehen, und ihr auch. Alles war klar zwischen uns. Alles war gesagt. Wir hatten die ganzen Tage zuvor und speziell in der Nacht schon Abschied voneinander genommen.

Dann ergibt sich der richtige Weg immer aus der Situation heraus. Sterben ist höchst individuell und immer situativ.

Danke, lieber Howy, das hilft mir sehr, deine Perspektive, danke Dir! Bist Du denn noch ab und an bei Flixchen?

Ab und zu, nicht mehr so oft. Er scheint mich weniger zu brauchen, der liebe Flix. Typisch Flix, würde ich sagen. Er braucht ja immer erst mal niemanden. Er möchte viel allein und mit sich aus machen. Und das macht er. Er weiß aber, dass wir immer für ihn da sind, und natürlich wenn seine Zeit gekommen ist.

Du weißt, dass er abgebaut hat in den letzten Wochen?

Ja, das spüren wir hier, haben wir ja letztens schon besprochen. Alle Erfahrungen, die er momentan macht, bringen ihn voran auf seinem Weg ins Licht. Er sieht nicht mehr gut, und er hat Orientierungsschwierigkeiten. Er wird schwächer in der Hinterhand. Das spiegelt genau seinen aktuellen Seelenzstand wider.

Er ist sehr strukturiert, wie Du ja auch, und nun muss er neu strukturieren, weil ihm vertraute Wege wegbrechen. Das ist für euch beide ja nicht einfach. Aber wichtig, dass ihr da auch durch geht. Loslassen und neuen Strukturen akzeptieren, die sich zeigen und eben anders aussehen.

Du kannst ihm dabei helfen, wieder Klarheit zu erlangen, und Akzeptanz und Vertrauen in seinen Weg. Sein Weg ist ja an sich klar, es ist sein Weg ins Licht, ins Regenbogenland. Nur auf dem Weg dahin gibt es noch ein paar Dinge loszulassen.

Wir haben ganz wunderbare Hilfe an unserer Seite, wofür ich sehr dankbar bin.

Ja, wie bei mir ja auch. Das ist toll und das braucht ihr auch. Vor allem Flix darf hier noch etwas mehr Hilfe annehmen lernen.

Wow, mein lieber Howy, ein wahrer Philosoph, und so wahr. Punktgenau.

Ich vergieße einige Tränen auf meinen Bänkchen im Wald sitzend…nicht vor Trauer, sondern vor Freude!

Ich danke Dir so sehr, lieber Howy! Ich wünsche Dir ganz viel Freude auf Deinem Weg. Ich liebe Dich, mein lieber Howy!

Ich Dich auch, Euch beide, weit über den Tod hinaus!

Genau! Energie, also auch Liebe, kennt ja weder Zeit noch Raum. Wir verabschieden uns, und er trabt in seinem gewohnt schwingenden Katertrab von dannen…Erfüllt gehe ich weiter durch den Wald zurück nach Hause. Unterwegs treffe ich eine Hundebesitzerin mit einem wunderschönen schwarzen Labrador, der im Wasser des Baches spielt. Ich grüße sie, wir kommen ins Gespräch und reden über unsere Tiere. Ich erzähle von Flix, und von Howy und Max im Regenbogenland, sie erzählt von ihrem anderen Hund, der vor einige Jahren schon ging. Eine sehr schöne Begegnung. Passend zu diesem Tag.

 

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