Ein typischer Tag bei mir? So schaut er aus…

Ein typischer Tag bei mir? So schaut er aus…

Ein typischer Tag | Seelenkater | Tamara Schenk

Ein typischer Tag bei mir? So schaut er aus…

“Wie sieht denn ein typischer Tag in Deinem Leben aus?“

„Ich kann mir gar nicht so gut vorstellen, wie das so alles abläuft, was Du machst, mit den Clearing-Programmen bei den Tieren und den Menschen.“

Diese Frage bekomme ich öfters gestellt. Also, ich nehme Dich einfach mal mit, auf die Reise eines typischen Tages für mich.

Ein typischer Vormittag: Ein Advanced Auric Clearing für eine Katze, und eine Fortbildung für mich

Nach dem Aufstehen und gemeinsamen Frühstück–Hubertus und Thaddäus bekommen ihr Frühstück natürlich zuerst serviert–fährt Michael dann an den meisten Tagen nach Kiel ins Büro, und ich reinige die Katzentoiletten und gehe dann erst mal runter zum See.

Ich nutze diese Zeit, um mich auf meinen Tag einzustimmen. Ich nutze die Stille, um ganz bei mir anzukommen, im hier und jetzt. Ich verbinde mich mit meinem Höheren Selbst und schaue, ob es heute irgendwas gibt, das aufgelöst werden möchte. Wenn ja, mache ich das sofort. In einer guten halben Stunde bin ich wieder zu Hause. Ich nehme mir noch meine Karten-Sets zur Hand und schaue, welche Symbole mich heute durch den Tag begleiten möchten. Heute wird mich die Leichtigkeit begleiten und der Erzengel D’Oro. Wunderbar.

Mein Programm für heute: zwei Katzen bekommen eine energetische Behandlung, dann findet mein Advanced Aura Clearing Practitioner Training am Nachmittag statt. Dann steht noch ein spezielles Herz-Chakra Clearing für eine Kundin an, als 1:1 Session. Dann habe ich noch ein Webinar aufzuzeichnen für einen 3-teiligen englischen Onlinekurs.

Es geht los mit einem Kater, der ein Advanced Aura Clearing bekommt. Es ist mein erster Termin mit diesem Kater, er wird dann noch zwei weitere Termine bekommen, die sich mit den Cat Codes seiner SDÜ annehmen werden. Seine körperlichen SDÜ-bedingten Symptome haben sich in vermehrte Aggressivität gegenüber der Partnerkatze ausgedrückt. Zudem kommt er aus dem Tierschutz, und es steht zu befürchten, dass er auch einiges an Traumata mit sich herumträgt.

Heute steht erst mal das Kennenlernen und das Advanced Aura Clearing an. Ich nehme mir erst Zeit für mich selbst, und lausche eine Weile meiner Brainwave Musik, die meine Gehirnwellen auf Theta runterfährt. Ein idealer Zustand, um in die Tiefe zu gehen, den limitierenden, rationalen Verstand etwas beiseitezuschieben und den Kanal für die Intuition in den Vordergrund zu rücken.

Dann verbinde ich mich mit meinem Höheren Selbst und dann gleich mit meinen kosmischen Helfern und trage meine Vorhaben für den heutigen Tag vor. Ich frage also die geistige Welt um Hinweise und bitte um Unterstützung, so dass ich meine Arbeit in der bestmöglichen Qualität zum Wohle aller ausführen kann.

Dann baue ich eine energetische Verbindung mit diesem wunderbaren, sensiblen Kater auf. Dann fühle ich erst mal nur, was ich auf dieser Ebene für Informationen bekomme. Der Kater ist angespannt, er fühlt sich sehr ernsthaft an, etwas angestrengt sogar. Ja, er trägt einiges auf seiner Seele, an Gepäck. Er ist irgendwie immer in „Hab Acht“ Haltung, als hätte er Angst, dass gleich wieder was passieren könnte.

Er wurde aus dem Tierschutz adoptiert. Es steht zu vermuten, dass er kein sonderlich gutes Zuhause vorher hatte. Nun hat er allerdings ein ganz wunderbares, liebevolles Zuhause, wo man ihn so annimmt und liebt wie er ist, und alles tut, um seine seelischen Wunden zu heilen, und die körperlichen Symptome zu verbessern. All das notiere ich in Stichworten in einem Word-Dokument, das ich vorher schon vorbereitet habe.

Dann mache ich das Advanced Auric Clearing für ihn. Erst nachdem ich auch von seiner Seele die Erlaubnis dafür bekommen habe. Zuerst geht’s an die Entitäten in seinem Feld, an negative Gedankenformen, dann geht’s Chakra für Chakra weiter vom Kronen-Chakra zum Wurzel-Chakra, und dann geht’s an die acht morphogenetischen Chakren. Danach geht’s weiter mit dem eher körperlichen Teil. Ich löse energetische Ursachen körperlicher Symptome auf, dann bringe ich die Hormone in Balance und regeneriere und verjünge seine Zellen. Danach bekommt er sein Seelen-Update und noch einen Prozess, damit er alles bestmöglich integrieren kann.

Danach schreibe ich alle meine Beobachtungen in das Dokument für die Kundin und ziehe jeweils noch eine Symbolkarte und eine Engelkarte für diesen wundervollen Kater, der sich so toll entspannt hat, und dessen Energie nun wieder frei fließen kann.

Dann sende ich ihm nochmals ganz viel Liebe, teile ihm mit, dass ich ihn in der kommenden Woche wieder besuchen werde, und dass wir dann konkret mittels Cat Code Clearing an seiner SDÜ arbeiten werden. Ich speichere alles ab und sende meiner Kundin das Dokument verbunden mit der Bitte, mir in den nächsten Tagen Feedback zu geben, wie er sich anfühlt, entwickelt und verhält.

Während dieser Zeit ist der liebe Thaddäus mit von der Partie. Er ist bereits über die Tastatur gelaufen, hat versucht, zu helfen und hat sich dann auf meinem Korbsessel eingekuschelt.

Ich mache eine kurze Pause, schaue nach Hubertus, der wie meistens vormittags im Schrank verweilt. Und schon muss ich wieder an meinen Schreibtisch, da ich nun selber eine Fortbildung habe. Heute ist ein Call, den ich nicht missen möchte.

Ja, es ist wichtig, nicht nur im Business zu arbeiten, sondern auch am Business. Das eigene Unternehmen prozessual und strategisch weiterzuentwickeln ist sehr wichtig. Da ich in Zukunft vermehrt auf Gruppen-Ausbildungen setzen werde, möchte ich dieses Vorhaben gleich von vornherein richtig aufsetzen.

Mittagspause – Zeit für Hubertus und Thaddäus

 

Ein typischer Tag | Seelenkater | Tamara Schenk

Zeit für meine Mittagspause. Ich hole erst mal die Futterschüsseln meiner beiden Kater in die Küche. Thaddäus hat wie immer alles ratzeputz aufgefressen. Hubertus hat ebenfalls alles gefressen. Ich bereite das Mittagessen der beiden vor. Bei Hubertus kommen ein paar Zusätze ins Futter, die Teil seiner Darmsanierung sind. Bei Thaddäus stehe ich damit erst am Anfang, er soll erst mal ankommen, bevor wir auch seine Darmflora näher betrachten und ggf. regulieren werden.

Dann mache ich mir eine Kleinigkeit zu essen, eine Scheibe Brot, eine halbe Avocado mit Zitronensaft und Meersalz. Perfekt. Es ist fast schon Herbst, mittags wunderbar sonnig. Ich setze mich mit meinem Mittagessen auf die Terrasse und lasse die Terassentür offen. Mal sehen, welcher Seelenkater mir heute draußen Gesellschaft leisten mag. Thaddäus kommt gleich mit raus. Noch einen Cappuccino für mich an der Sonne.

Weiter geht’s mit meiner Advanced Auric Clearing Zertifizierung

Dann geht es für uns alle wieder rein. Ich schaue mir meine Präsentation für mein Advanced Auric Clearing Certification Training an. Ein paar Dinge gilt es zu aktualisieren oder besser darzustellen. Ich lasse mich da immer intuitiv leiten, und mache mir Notizen zu den Beispielen, mit denen ich die Inhalte vermitteln werden. Heute geht es um viel Content, es ist einer von zwei Theorieblöcken, bevor meine Teilnehmerinnen dann in den nächsten Wochen üben, üben und üben werden.

Wir starten pünktlich via Zoom. Ich freue mich immer sehr, diese wunderbare Methodik lehren zu dürfen und meine Schülerinnen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Sie sind super aktiv dabei, haben tolle Fragen, und werden alles prima verinnerlichen. Ab nun geht es los mit dem Üben, mit den eigenen Tieren, und dann mit Praxiskunden, Mensch und Tier. Mir ist das parallele Training bei Mensch und Tier sehr wichtig, weil so in kurzem Zeitraum sehr breit gefächerte Erfahrungen gemacht werden. Und so bilden sich die Skills am schnellsten weiter. Ich freue mich sehr über ihre Fortschritte.

Pause. Mal nach meinen Katerchen schauen, eine Runde mit ihnen spielen. Kuscheln, kraulen, genießen… auftanken…Kaffeepause für mich, etwas Sonne auf der Terrasse genießen. Ausnutzen, solange es noch warm genug ist.

Dann geht’s zurück an meinen Schreibtisch, ich versende die Aufzeichnung an meine Teilnehmerinnen, schaue meine Facebook-Seiten an, kommentiere, beantworte Fragen, bereite ein paar Posts vor. Meine Emails schaue ich auch gleich durch und bearbeite sie.

Trauma Clearing für eine Katze

 

Ich widme mich einer weiteren Katze, die sehr, sehr ängstlich ist, und ihre Angst in teilweise aggressives Verhalten gegenüber Menschen und anderen Tieren äußert. Diese Katze bekommt ein Trauma Clearing. Sie hatte bereits letzte Woche ein Aura Clearing bekommen, was immer der erste Schritt ist, und meist schon richtig viel bewirkt. Die Besitzerin teilte mir bereits mit, dass die Katze deutlich entspannter wurde und sich viel gelassener im Haus bewegt. Auch hier vermuten wir ungute Erfahrungen aus dem vorigen Zuhause.

Diese Katze erkennt mich gleich wieder und ich spüre sofort eine ganz andere Energie als beim ersten Treffen. Das freut mich jedes Mal von Herzen! Sie ist viel mehr bei sich. Ich schaue kurz nach allen Chakren und löse hier und da noch ein paar Blockaden auf. Dann geht’s ans Trauma Clearing, was sehr intensiv wirkt und sich auch für mich immer sehr intensiv anfühlt. Es löst sich einiges, ich spüre eine mangelnde Anbindung ans große Ganze, eine mangelnde Mutterbindung und immense Unsicherheiten, da die Katze wohl lange sich selbst überlassen war. Überlebensängste pur. Es löst sich also einiges bei ihr. Es berührt mich sehr, was dieses wunderbare Seelchen wohl schon alles durchgemacht haben muss. Sie entspannt mehr und mehr, ich stelle sie dann ins Goldene Licht des Schöpfers, während sie ihr Seelen-Update bekommt und ich die Behandlung abschließe. Ich fasse meine Eindrücke zusammen und sende sie der Besitzerin, verbunden mit ein paar Hinweisen zum Ruhbedürfnis ihrer Katze in den nächsten Tagen.

Es ist später Nachmittag. Hubertus und Thaddäus bekommen bald wieder eine Mahlzeit. Ich setze mich erst zu ihnen, bzw. wir finden uns alle im Wohnzimmer ein. Wir kuscheln und spielen ein Weilchen. Dann bekommen sie ihre Mahlzeit Nummer drei.

Und noch ein Trauma Clearing

Noch eine späte Session für eine liebe Kundin, sie ist in Woche fünf ihres Trauma Clearing Programmes. Heute werden wir pränatale und Geburtstraumata auflösen. Wir besprechen zuerst ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen aus der vergangenen Woche. Sie hat alles bestens integriert, und dann besprechen wir, an was sie sich erinnern kann zu ihrer Geburt und dazu, wie ihre Mutter die Schwangerschaft mit ihr erlebt hatte. Sie war nicht wirklich gewollt, die Schwangerschaft war sehr nervenaufreibend, und auch die Geburt hatte Komplikationen. Dann geht es ans Clearing. Es ist sehr intensiv, das spüre ich sehr wohl. Es lösen sich die wohl wichtigsten Traumata, die wir so mit uns rumschleppen, Pränatal und Geburtstraumata. Es ist immer wieder immens, mit welcher Traumalast wir oft schon das Leben beginnen. Die Kundin sagt mir danach, dass sie während des Clearings das Bild bekam, und es auch spürte, wie ihre Mutter während der Schwangerschaft rauchte, und sie das Gift durch die Nabelschnur abbekommen hatte. Das Clearing wirkt immens befreiend für meine Kundin. Ich bin zu tiefst dankbar und erfüllt, dass ich meine Gaben mit den Energien des Universums bündeln kann und diese wunderbare Arbeit machen kann. Mein Herz macht ein paar Sprünge vor Dankbarkeit und Glück…

Dann schließe ich die Arbeit für heute mal ab. Schauen wir mal, was ich heute kochen könnte. Michael wird demnächst da sein, und ich freue mich auf einen entspannten Abend mit ihm, ein Glas Wein, und Zeit mit unseren Katern. Es gibt beidseitig immer einiges zu erzählen am Abend. Ach ja, die Aufzeichnung für meinen englischen Online-Kurs, ein spezielles Guilt Clearing steht boch an. Mache ich gleich als erstes morgen Vormittag.

Ich liebe meine Arbeit, meine Berufung!

Ich liebe meine Arbeit, und bin sehr erfüllt davon, Tieren und Menschen helfen zu können, und diese Methoden auch selber lehren zu dürfen.

Es gibt unendlich viele Blockaden und Traumata zu heilen auf diesem Planeten. Für Mensch und Tier. Es gibt keine Zeit zu verlieren. Der beste Zeitpunkt etwas zu beginnen oder zu verändern, was man schon lange mit sich rumträgt, ist immer – jetzt.

Du möchtest ebenfalls mit Tieren und/oder Menschen arbeiten? Ihnen helfen, Traumata endlich aufzulösen, die Ursache von körperlichen Symptomen aufzulösen, und auch die Ursachen von Verhaltensproblemen auflösen zu können? Und dabei Deine Berufung finden?

Schau mal rein auf der Seelenkater Academy. Die Advanced Auric Clearing Certification beginnt bald wieder… Mehr dazu in Kürze, hier und auf meiner Facebook-Seite.

 

 

 

Von Joey geschickt–Willkommen Thaddäus!

Von Joey geschickt–Willkommen Thaddäus!

Thaddäus | Seelenkater | Tamara Schenk

Von Joey geschickt–Willkommen, Thaddäus! Am 18. Juni ist unser Lieber Joey ins Regenbogenland abgereist. Und knappe drei Monate später, am 11. September, ist Seelenkater Thaddäus bei uns eingezogen.

Joey hat uns Thaddäus geschickt, als Hubertus bereit dafür war

Hubertus hat ganze zwölf Jahre mit Joey gelebt. Es hat ihn sehr gebeutelt, als Joey so plötzlich gegangen ist, und auch die beiden keine Zeit hatten, bewusst voneinander Abschied zu nehmen. Ich weiß noch, wie bedröppelt ich nach Hause kam, mit Joey’s Körper, damit Hubertus Abschied nehmen konnte. Ja, das war wichtig, dass er es mit allen Sinnen erfahren konnte, was geschehen war. So konnte er bewusst um Joey trauern, und das brauchte seine Zeit.

Ich habe Hubertus in dieser Zeit eng begleitet, wir haben zusammen an unserer Trauer gearbeitet, das eine oder andere Clearing zusammen gemacht, und Joey dazu geholt. So ging vieles leichter. Für uns alle. Dass er parallel dazu im Sommer den Garten entdecken konnte, half ihm sehr über seine Trauer hinweg. Neue, schöne Dinge gab es zu erkunden. Er nahm die Gelegenheit begeistert an und erfreute sich sehr daran.

Nach ungefähr zwei Monaten hat er sich dann wieder für seine Spielsachen interessiert. Ein kleines Kuschelspielzeug in Fischform, ein Geschenk einer Katzenretterin aus den USA, wurde sein Lieblingsspielzeug. Er schleppt es nun überall mit hin, hoch, runter, mit ins Bett, runter zu mir, in die Küche und wieder nach oben.

In dieser Zeit hat er sich dann auch überlegt, dass er es sich doch wieder vorstellen könnte, mit einer anderen Katze zu leben. In einem bezaubernden Gespräch mit Martina erarbeitete er sich, wie diese Katze denn nun sein sollte. Ein Kitten, dem er alles zeigen konnte? Verlockend, aber nicht realistisch, er erinnerte sich selber dran, dass er ja doch schon etwas älter war. Eine Katzendame? Hmmm, nun ja, eigentlich wisse er ja nicht wirklich was über die feline Damenwelt. Außer seiner Mama kannte er keine Katzendamen. Doch lieber ein Kater, so wie Joey! Also schon so wie er, aber dann doch nicht wie Joey. Und, größer als Joey solle er bitte nicht sein.

So manifestiert man erfolgreich. Man stellt sich genau vor, wie es sein sollte und fühlt es, als wäre es schon erfüllt. Jedenfalls hat Joey anscheinend alles mitgehört bzw. von langer Pfote vorbereitet. Wenige Tage später sehe ich einen Post in Facebook mit einem wunderschönen, roten 10-jährigen Kater, mit etwas weiß unter Kinn. Aus Niedersachsen. Er ist es, das war sofort meine Intuition.

Eine liebe Kundin von mir hatte ihn gepostet. Eigentlich wollte sie den Beitrag der Katzenhilfe gar nicht weiter teilen, wie sie mir später sagte. Aber irgendwas sagte ihr dann, es doch zu tun. Joey hat sicher auf sie eingewirkt…

Ich wollte mich gleich am nächsten Tag bei der Besitzerin melden. Doch dann setzte bei mir der „Mindfuck“ ein. Ich konnte den ganzen Tag nicht anrufen. Zu viele Gedanken schossen wir durch den Kopf. „Sicher war es nur mein Muster mir roten Katern,“ „mit zehn Jahren ist er für mich eh viel zu jung,“ „ob das gut gehen wir mit Hubertus,“ und so weiter.

In der darauf folgenden Nacht sind dann alle meine Seelenkater bei mir erschienen, einer nach dem anderen, und haben mir mehr der weniger deutlich gesagt „mach jetzt hinne.“ Vor allem das „Go“ von Max war mir an dieser Stelle sehr wichtig. Er hatte mir vor Jahren einmal gesagt, ich solle mich von meinem Muster „roter Kater“ lösen.

Ok, also dann ist ja alles klar. Ich hatte dann gleich ein sehr angenehmes Gespräch mit seiner Besitzerin. Teddy, wir er hieß, war sehr gestresst und nicht mehr glücklich; er suchte immer mehr Ruhe und Rückzug, was er in einer Familie mit drei Kindern nicht wirklich finden konnte.  Es schien ihm einfach alles zu viel zu werden, was er in entsprechend ausgeprägtem Stressverhalten zeigte. Mein Gefühl hat mit gleich gesagt „das passt“ und so war es auch bei seiner Besitzerin. Einen ruhigen Haushalt konnten wir ihm auf jeden Fall bieten, mit ganz vielen Möglichkeiten, sich zu entfalten. Und Gartenfreigang könnte er ja dann auch bekommen.

Eine Katzenintegration zweier Senioren möchte gut vorbereitet sein

Wir haben in den folgenden Tagen sehr viel telefoniert und geschrieben, um alles bestmöglich vorbereiten zu können für ihn, und für die ersten Tage der Separierung und schrittweisen Vergesellschaftung mit Hubertus.

Wir mussten erst einen Raum hinter unserem Wohnzimmer, der eh unsere Bibliothek werden sollte (den wir aber noch nicht fertig eingerichtet hatten), für ihn herrichten. Klettermöglichkeiten, Rückzugsmöglichkeiten, Kuschelmöglichkeiten, eine Toilette, ein Brunnen, Deckchen, und was ein Kater eben alles so braucht, wollte besorgt werden.

Und eine Art „Fliegengitterkatzentüre,“ die man mit einem Reißverschluss von beiden Seiten öffnen und schließen konnte, haben wir installiert. Ging ganz prima mit Klebebändern. Und ja, Thaddäus war ein großer Kater, größer als Hubertus, und er brauchte einen größeren Transportkorb. Auch den haben wir beschafft. Das war typisch Joey. „Ach, größer als ich sollte er nicht sein? Oh, das ging mir dann durch… na, wird schon passen.“

Und, natürlich wollte ich mit ihm sprechen und Kontakt aufnehmen und nochmals mit Joey alles abklären. Martina übernahm das Gespräch mit Thaddäus, ich habe alles mit Joey geklärt, und Thaddäus bekam von mir schon mal ein erstes Aura Clearing. Er war bereit für einen neuen Lebensabschnitt. Hubertus wurde natürlich ebenfalls vorbereitet, energetisch von mir und per Gespräch.

Ja, wie kam es zu seinem Namen? Als er, der die ersten zehn Jahre seines Lebens auf den Namen „Teddy“ hörte, dass er zu einem Kater namens Hubertus kommen würde, da wollte er auch mit einem passenden Namen einziehen. Als ich dazu mit Martina telefonierte, und sie mir das erzählte, dass er gerne mit einem passenden Namen in sein neues Leben starten wollen, da sagte meine Intuition sofort – Thaddäus. Den Namen wollte er dann auch gleich annehmen, für seinen neuen Lebensabschnitt. Er betrachtete ihn wie ein Geschenk für sein neues Leben. Wie gut der Name, der „der Mutige,“ und „der Beherzte“ bedeutet, zu ihm passte, zeigte sich alsbald.

Thaddäus zieht bei uns ein

Am 11. September habe ich ihn abgeholt. Wir hatten dann eine knapp dreistündige Autofahrt zusammen vor uns, was er natürlich so nicht kannte. Und der Abschied war natürlich auch für ihn stressig, eine große Veränderung in seinem Leben. Ich bin dann mit ihm losgefahren, ich hatte ihn in seiner Transportbox direkt neben mir auf dem Beifahrersitz angeschnallt.

Er bekam dann erstmal während der Fahrt ein Advanced Auric Clearing von mir, das ihn zusehends entspannte, und Vertrauen aufbaute. Parallel zum Autofahren ein Clearing machen ist natürlich nichts, was ich meinen Kundinnen in der Ausbidung empfehle! Aber nach Jahren der Praxis, wenn einem jeder Schritt in Fleisch und Blut übergegangen ist, geht das schon. Nach einer halben Stunde hatte er sich entspannt in seiner Transportbox hingelegt. Super. Er wurde erst wieder kurz vor unserem Zuhause munter, als ich von der Autobahn runtergefahren bin.

Er kam erst mal in den für ihn vorbereiteten Raum. Ankommen, frisches Futter bekommen, alles anschauen, Katzenklo untersuchen, Höhle suchen und finden. Schlafen. Er war sehr erschöpft an diesem Abend. Kein Wunder.  Hubertus kam dann dazu und stand an der Gittertür. Also, der neue sah ja so ganz anders aus. Anders als Joey. Ok, da musste mal vorsorglich reingefaucht werden. Thaddäus war viel zu müde, um sich damit an diesem Abend beschäftigen zu können.

Die ersten Tage im neuen Zuhause

Ich habe die ersten Tage im Wohnzimmer geschlafen, um nahe bei ihm sein zu können. Nachts habe ich dann die Gittertüre aufgemacht, und die Wohnzimmertüre vorne zu, so dass er schön viel Platz zum Erkunden hatte. Das hat er in den ersten Tagen aber nicht wirklich genutzt, zu erschöpft war er von allem. Gegen Ende der ersten Woche nahm er das aber selbst in Angriff, das erkunden, anschauen, umhergehen, und ausprobieren. Ich habe dann auch tagsüber stundenweise die Gittertüre aufgemacht. Alles Schritt für Schritt, so dass Hubertus sich immer sicher fühlte, und Thaddäus das Gefühl bekam, dass es vorwärts ging.

Er kam jeden Tag etwas mehr an. Seine Augen gingen richtig auf, und fingen an zu leuchten. Er wollte alles in sich aufnehmen, kennenlernen, erfassen. Und er hat weiterhin viel geschlafen. Klar, er hatte viel zu verarbeiten.

Nach drei Tagen im neuen Zuhause war klar: Es läuft alles prima, er kommt an, fühlt sich wohl, ruht sich aus, er frisst ganz prima, putzt sich, und er nutzt sein Toilette. Erstes Kennenlernen mit Hubertus hatte stattgefunden, aus der Ferne und an der Gittertüre, Leckerlis beidseitig verspeisen war ebenfalls prima.

Ganz wichtig, ich habe meine morgendlichen Kuschelrunden mit Hubertus natürlich beibehalten, und habe auch tagsüber nach ihm gesehen. Er hatte, wie damals Flix, mit dem Einzug des neuen Kumpels seinen Hauptaufenthaltsort ins Schlafzimmer verlegt. Wenn er runterkam, dann ganz bewusst, um entweder in den Garten zu gehen, oder aber zu mir zu kommen oder den „neuen“ anzuschauen.

Thaddäus | Seelenkater | Tamara Schenk

Herausforderungen für Hubertus: Thaddäus ist nicht Joey

Die ersten Tage fand er es spannend, ihn aus der Ferne anzuschauen, via Gittertüre. An den ersten Tagen hatte Thaddäus viel geschlafen. Er konnte ihn also unbemerkt anschauen. Das fand er interessant. Und spannend. Und er fühlte sich sicher. Aber dann hat sich Thaddäus mehr und mehr bewegt, ging umher, und kam öfters an die Gittertüre. Das hat Hubertus dann aber gewaltig irritiert.

Wann immer die beiden sich dann angefaucht haben (Hubertus war da die treibende Kraft), habe ich eine Art „instant clearing“ durchgeführt, was beide sichtlich und sofort entspannt hat. Dann konnte man doch noch schnell gemeinsam ein Leckerli nehmen. Dennoch merkte ich, dass Thaddäus‘ Äußeres, seine ganze Gestalt Hubertus nicht geheuer war. Er wusste nicht so richtig, wie er mit ihm umgehen sollte.

Martina hat dann alles im Detail mit ihm erörtert. „Er ist nicht Joey,“ platzte es dann aus ihm heraus, gemischt mit leichter Eifersucht, „sie sprechen lieb mit ihm.“ Sie hat dann mit ihm zusammen die Gestehungsgeschichte nochmals beleuchtet, dass ja sein, Hubertus‘ Ja ausschlaggebend war. Und dass Joey uns Thaddäus gezeigt hatte, alles eingepfötelt hatte. Das war natürlich ein schlagendes Argument, dem sich Hubertus nicht widersetzen konnte. Wenn „sein“ Joey ihn ausgesucht hatte… dann würde es schon seine Richtigkeit haben.

Mir wurde dann erst klar, dass Hubertus als reine Wohnungskatze in seinem ganzen Leben, außer seiner Mutter und seinen Geschwistern in den ersten Lebenswochen gar keine andere Katze außer Joey kannte. Klar, dass er andere Kater, die nicht wie Joey aussahen, erst mal gar nicht einordnen konnte. Und von der Größe mal abgesehen (das kam sehr nah an Joey ran), sah er natürlich ganz anders aus.

Martina riet ihm dann, ihn doch aus mehr Entfernung ganz in Ruhe auf sich wirken zu lassen, und sich langsam heranzutasten. Es bestand ja kein Grund zur Eile. Sicher würden er und Thaddäus bald gute Freunde werden. Von da an nannte er ihn dann in Gesprächen beim Namen, es war nicht mehr der „Neue.“

Entspannung und vollständiges Öffnen der Gittertür

In den nächsten Tagen verlief alles deutlich entspannter. Hubertus tastete sich langsam an seinen neuen Freund heran, Thaddäus war eh recht entspannt. Über viele Stunden am Tag hatte Thaddäus den Großteil des Erdgeschosses für sich, Hubertus weilte oben im Schlafzimmer, zwischen Schrank, Bett und Kommode. Wir hatten an diesem Wochenende Übernachtungsbesuch von Freunden. Auch das verlief weitgehend stressfrei, Thaddäus in seiner unkomplizierten, angstfreien Art genoss die Aufmerksamkeit, um dann natürlich durch Hubertus ab und an zurecht gewiesen zu werden. Normales Geplänkel.

Anfangs der zweiten Woche machte Thaddäus dann deutlich, dass er auch das Haus jenseits der Wohnzimmertüre erkunden möchte. Ich spürte kurz in mich und Hubertus hinein. Alles gut, die Türen waren ab sofort alle offen. Beide Kater haben sich ihr Revier Schritt für Schritt gut eingeteilt. Hubertus regiert aus dem Schlafzimmer heraus, und macht deutlich, wenn er runterkommt, dass er hier der Cheffe ist. Thaddäus scheint das nicht zu stören. Er ist erstaunlich weise, scheint genau zu erkennen, was Hubertus wichtig ist, und dass er sich nicht so leicht damit tut, auf ihn zuzugehen.

Also beschloss Thaddäus, dass er eben derjenige ist, der immer wieder auf Hubertus zugeht. Er macht das in einer unaufdringlichen Art. Setzt sich auf eine Treppenstufe, geht oben in den Flur, schaut mal ins Schlafzimmer rein. Tastet sich vor, bis Hubertus ihm dann Grenzen „zubrummt.“ Klar haben sie sich beim ersten Treppenbesuch in die Wolle gekriegt. Dann war das Revier Treppe geklärt, und beide schauten mich von ihren veschiedenen Treppenstufen zufrieden an. „Wir machen das schon,“ sagten sie.

Dann wieder ist Hubertus neugierig und kommt runter. Mal schauen. Er tastet sich dann vorsichtig heran, und die beiden schauen sich dann erst mal eine Weile an. Gegenseitig. Eine gute Gelegenheit, beide mit einem kleinen Leckerli zu belohnen. Thaddäus nimmt seines dann sofort, und Hubertus, obwohl er seines zuerst bekommt, versäumt es meist, seines zu fressen, weil er erst schauen muss, was Thaddäus macht. Kontrolle ist echt ein Thema für ihn… und mehr als einmal hat Thaddäus auf diese Weise beide Leckerlis verspeist. Ja, so kann’s gehen, lieber Hubertus, wenn man nich schnell genug ist. Und wieder etwas, was er von Thaddäus lernen kann – Gelegenheiten beim Schopf packen.

Inzwischen haben beide schon gemeinsame Gartengänge absolviert. Auch hier mussten beide erst mal de Revierfragen klären, aber auch das haben sie fauchend und brummend absolviert, und nun scheint alles geklärt. Beide gehen nun raus, auch miteinander, und alles ist jeden Tag harmonischer.

Thaddäus Hubertus | Seelenkater | seelen-kater.de

Drei Wochen Thaddäus

Heute, am 2. Oktober ist Thaddäus drei Wochen bei uns. In dieser Woche hat er begonnen, ganz bewusst, Beziehungen zu bilden. Nachdem er nun angekommen ist, aller Überlebensfragen geklärt sind, erstes Vertrauen aufgebaut wurde und auch mit Hubertus der grobe Rahmen abgesteckt ist, geht es nun an die Feinheiten. An die Beziehungen zu uns, und die zu Hubertus. Und ans spielen.

Thaddäus bringt eine ganze Menge „Joey Energie“ mit. Er ist sehr liebevoll, er wirkt unbekümmert, er ist gerne bei seinen Menschen, ist sehr gerne in meiner Nähe, auch wenn ich arbeite. Er zeigt deutlich, dass eine reife, weise Seele in ihm steckt. Wie umsichtig er in vielem ist, wie rücksichtsvoll er agiert und wie sehr er die Feinheiten mit Hubertus versteht.

Er genießt seine Clearings sehr. Seine Aura ist nun frei von Blockaden, seine Energien fließen wieder, er entspannt. Mehr und mehr löst sich bei ihm auf, an Anspannung und Stress aus seinem vorigen Zuhause mit drei Kindern, was ihn einfach mehr und mehr total überfordert hatte. Er wollte einfach mehr Ruhe haben. Insofern eine weise, wenn auch sehr schwere Entscheidung seiner vorigen Familie, ihn schweren Herzens ziehen zu lassen, obwohl ihn dort alle sehr ins Herz geschlossen hatten … Liebe ist, seiner Katze ein glückliches Leben zu ermöglichen, auch wenn es bedeutet, dass das im eigenen Zuhause ggf. nicht möglich ist.

Er hat bei uns nicht ein einziges Mal neben die Toilette gepinkelt. Das war eines seiner Stressverhalten im vorigen Zuhause. Er hat vom ersten Tag an sein Katzenklo benutzt. Anfangs hat er alle seine Geschäftchen nur nachts verrichtet. Inzwischen geht er auch tagsüber ganz entspannt aufs Klo. Das zeigte bereits in den ersten Tagen, wie richtig diese Entscheidung, ihn ziehen zu lassen, war.

Er hat ein bißchen viel auf den Rippen, darf noch etwas an Gewicht verlieren. Daran wurde bereits in seinem vorige Zuhause erfolgreich gearbeitet. Wir sind weiter dran, er bekommt wie Hubertus, vier kleine Mahlzeiten am Tag und damit kommen wir prima hin. Er bewegt sich nun auch mehr, rennt hoch und runter, und je mehr er entspannt und seinen Stress abbauen kann, je eher kann er auch körperlich abnehmen. Es zeigen sich schon vermehrt Konturen an den Flanken seit dieser Woche. Wir sind auf einem wunderbaren Weg mit ihm.

Ich werde ihn nun bei der TÄ meines Vertrauens anmelden, sein Herzchen möchte ich gerne schallen lassen, und ein neues Blutbild machen wir dann auch gleich. Er hat eine recht hohe Atemfrequenz, auch in Ruhephasen. Es wird sich zeigen, was davon stressbedingt war und sich wieder vermindern wird. Durch Joey  bin ich da halt etwas sensibilisiert…

Wir sind sehr dankbar, diesen wunderbaren Kater bei uns zu haben. Joey hat das ganz wunderbar eingefädelt. Und Flixchen hat da auch kräftig mitgemischt. Denn je länger Thaddäus hier ist, je „flixiger“ wirkt Hubertus in manchen Situation.

Zufälle? Nein, die gibt es wahrlich nicht…

Danke…

Eine Katzenintegration braucht viel Vorbereitung, Zeit, Intuition, und auch Hilfe. Ich mache mir in all meiner Arbeit immer eins zum Prinzip. Ich hole mir für die Bereiche, in denen ich nicht selbst Weltklasse bin, die beste Hilfe, die ich bekommen kann.

Was Aura, Trauma und diverse andere Clearings auf Quantenebene betrifft, habe ich beide Kater individuell energetisch unterstützt, auch mit meiner „instant clearing“ Methode für solche Situationen, so wie ich es auch für meine KundInnen mache. Parallel dazu wurde Hubertus weiterhin mit seinem SDÜ und CNI Clearing behandelt. Und Alltagsfragestellungen bespreche ich mit beiden selbst.

Für spezielle, oft auch etwas heikle Fragestellungen gerade in solchen Situatonen hatte ich wieder die liebe Martina Klaue mit an Bord, die beide Kater exzellent und im Detail im Tiergespräch und „Katercoaching“ auf einander vorbereitet hat, und mit beiden nach der ersten Woche eine Bestandsaufnahme machte und sie sehr feinfühlend auf ihrem gemeinsamen Weg weiter coachte. So konnte ich dann etwas feiner nachhsteuern, und auch meine Clearings entsprechend ausrichten.

Und, ich hatte wie schon beim Umzug von Joey und Hubertus wieder die liebe Christina Strobl-Fleischhacker mit dabei. Sie hat für beide Kater wunderbare Energiekreise erstellt, die ihnen auf dem Weg des Zusammenfindens eine große Hilfestellung sind. Seit ca. einer Woche liegen die Kreise an ihren jeweiligen Lieblingsplätzen und beide gehen sehr gerne hin und weilen in den Energien der von ihnen selber ausgesuchten Symbolen und Engeln. Für beide war der Prozess des Erstellens ihrer Kreise eine wunderbare gemeinsame Aufgabe. Hubertus konnte Thaddäus etwas zeigen, was er schon kannte, und mit ihm nun teilen. Von Herzen DANKE, ihr Lieben!

11 Monate Joey  

11 Monate Joey  

11 Monate Joey | Seelenkater | Tamara Schenk

11 Monate Joey – Der 18. Juni 2022 war ein Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde. Es war der Tag, an dem Joey überraschend seine Reise ins Regenbogenland angetreten hat. Der Weg dahin führte über eine Aortenthrombose. Wer sich damit auskennt und das schon mal selber erlebt hat, weiß was das bedeutet. Viele Optionen bleiben da nicht. Genau wie in Joey’s Situation meistens gar keine.

Aber der Reihe nach. Was machte Joey’s Leben bei uns aus, und was können wir alle daraus lernen?

Seine ersten elf Lebensjahre

Joey kam am 23. April 2010 zur Welt. Für dieses Leben suchte sich seine Seele den Körper eines wunderschönen Highlanders aus, oder auch Britisch Langhaar Katze genannt.

Wie die ersten elf Jahre seines Lebens aussahen, darüber weiß ich nicht viel, außer dass er bei einer älteren Dame in Bergheim lebte, die schon seinen Freund Hubertus hatte, der fünf Jahre alt war, als Joey dazu kam. Und ja, vor einigen Jahren gab es da auch mal ein Herrchen. Für beide Kater lag das Thema „Herrchen“ gefühlt schon sehr lange zurück. Und, sie sagten beide, dass sie so eine schöne Zeit mit ihrem Frauchen hatten. Entsprechend groß war natürlich ihre Trauer.

Wie kamen sie überhaupt am 24. Juli 2021 zu uns? Nun, sie haben ihr Frauchen verloren, und waren bereits fünf Wochen allein und nur Not versorgt, als wir sie über die Tiernothilfe Niederzier und die liebe Tanja Fey vermittelt, abgeholt hatten. Allein der Verlust des Frauchens und dann noch die Reise in ein neues Zuhause erzeugten jede Menge Trauma für die beiden. Über ihre ersten 3 Tage, 3 Wochen und 3 Monate hast Du ja vielleicht schon gelesen. Es war vor allem Joey, der sehr viel Zeit brauchte, um anzukommen, sich dann zurecht zu finden und um seine Trauer zu bewältigen.

Und, ganz wichtig, Seelenkater Flix hat das natürlich alles mit langer Pfote aus dem Regenbogenland eingepfötelt. Kurz nach seiner Abreise sagte er mir auf die Frage, ob er uns Seelenkater senden werde „sie schon schon da.“

Joeys Trauma heilten und er ging in seine Kraft und Größe

Am Anfang war Hubertus derjenige, der zuerst alles erkundet und überprüft hat. Joey hat viel länger gebraucht, bis er unter der Spüle hervorkam und Vertrauen fasste.

Ich habe mit beiden sehr bewusst an ihren Traumata gearbeitet, so dass sie mit jedem Clearing etwas mehr davon gehen lassen konnte. Was die Katzen wie und wann für sich umsetzen, das ist immer individuell unterschiedlich. Im Spätsommer erwachte Joey und ging jeden Tag mehr in seine Stärke. Er erkundete eigenständig Räume und Plätze. Er war es, der sich die Treppe selbständig erarbeitet hatte (er kannte das gar nicht), und unsere offene Treppe fand er zuerst hochgradig einsturzgefährdet und völlig unsicher. Er hat sich dann selbst dem Projekt Treppe angenommen, saß oft lange davor und hat überlegt. Dann war er stolz wie Bolle, als er das erste Mal selbst hoch und wieder runter gehen konnte.

Mit dem Erwachen seiner Kraft zeigte Joey eine wunderbare Präsenz, seine Augen fingen an zu leuchten und er zeigte sich dann auch in seiner vollen, durchaus beachtlichen Größe. Er ging dann mit ganz neuem Selbstbewusstsein los und hat seine neue Welt selbständig erkundet. Er sagte dann immer „ich mache andere Sachen als der Hubertus.“ Es wurde ihm immer wichtiger, seinen eigenen Weg zu gehen. Egal, was Hubertus davon hielt.

Darm und Zähne

Keine Frage, Joey ist seelisch enorm gewachsen, sobald er richtig bei uns angekommen war und seine Traumata hinter sich lassen konnte. Parallel dazu zeigten sich körperliche Symptome, die wir nacheinander angegangen sind. Es ist ja ganz oft so, dass sich, sobald die Seelen angekommen sind, und das ganze System entspannen kann, dass sich genau dann körperlichen Symptome zeigen, die der Körper zuerst unterdrücken musste, da erst das Überleben gesichert werden musste.

Zum einen hat er immer wieder erbrochen. Die Diagnose, damals noch in der Tierklinik Hofheim ergab, dass seine Darmwände verdickt waren. Er bekam dazu ein TCM-Medikament und Vitamin B12, da sein B12-Spiegel zu gering war. Außerdem kamen Heilpilze für seinen Darm mit für ihn auf den Plan. Alles kein Problem, Joey war unproblematisch was das Einnehmen von Medikamenten oder Ergänzungsmitteln anging.

Bei diesem TA-Besuch fiel auch seine leicht entzündetes Zahnfleisch auf. Also machte ich gleich einen Termin für eine Zahnsanierung aus (Dentalröntgen, Reinigung, und ggf. Extraktion von kranken Zähnen) aus. Im November war es so weit. Er hat alles bestens weggesteckt, und er musste fünf Zähne in der Klinik lassen. Mal wieder FORL.

Seine Nierenwerte waren leicht erhöht, sein Urin aber in Ordnung. Er wurde von mir dann fortan mit einem speziellen energetischen Clearing-Programm für CNIchen behandelt. Es hat nicht nur seine Nierenwerte wieder in den Normalbereich gebracht, sondern ihn auch noch weiter geöffnet. Die Nieren haben ja immer auch mit Beziehungen zu tun. Das gleiche habe ich auch bei Hubertus beobachtet, aber dazu schreibe ich noch mal separat.

Umzug und HCM-Diagnose

Joey Geburtstag | Seelenkater | Tamara Schenk

Und dann kam erst mal unser Umzug in den Norden. Auch diesen Prozess hat Joey ganz wunderbar gemeistert, und sich vom ersten Moment an im neuen Zuhause super wohl gefühlt. Es gab so viel zu schauen und zu beobachten, er war ganz aus dem Häuschen, und sagte oft „ich habe so ein schönes Leben!“

Und siehe da, als wir im März im neuen Zuhause die Blutwerte kontrollieren ließen, waren seine Nierenwerte wieder im Referenzbereich. Allerdings fielen bei diesem TA-Besuch Herzgeräusche auf. Also haben wir einen Herzultraschall vereinbart, der leider nichts Erfreuliches zu Tage förderte. Joey litt an HCM, auch das eine Erkrankung, die seine Rasse leider oft mit sich bringt. Seine Seele hatte sich wirklich nicht den robustesten Körper ausgesucht. Und er war doch noch so jung (für mich als Seniorkater-Spezialistin sind 12 Jahre sehr jung!).

Umso wichtiger war es, seinen 12. Geburtstag am 23. April zu feiern. Mit Entspannung kannte er sich ja aus, sich einfach mal so hinlegen, alle viere von sich strecken, sein langes Fell lüften, sich bespaßen und mit frischem Huhn verwöhnen lassen. Ein schöner Tag! Den Moment genießen, eine von Joey’s Kernbotschaften.

Und es gab doch Anzeichen…

Ich kannte Joey ja erst seit einem dreiviertel Jahr, und er war immer ein ruhiger Kater gewesen, einer der viel Zeit für sich braucht, einer der eher „still vergnügten“ Art. Wie sich nun schnell herausstellte, wusste er ganz genau, was sein Körper leisten konnte und was nicht. Er hatte sich ganz langsam an seine geringere Herzleistung angepasst. Wie auch unsere neue Tierärztin vermutete, trug er die HCM bereits seit längerem mit sich herum. Oft habe ich seine Atemfrequenz überprüft, und seit der HCM-Diagnose haben wir das jeden Abend gemacht. Sie war immer höher als bei Hubertus, aber nicht in dem Bereich, in dem man sofort in die Klinik fährt. Ich hatte hier engen Kontakt mit unserer Tierärztin gehalten.

Ja, er sollte auch Medikamente nehmen, Clopidogrel zur Blutverdünnung, und einen Betablocker, Atenolol. In der ersten Zeit war das kein Problem, denn Joey hat alles brav eingenommen, wie ich es von ihm gewohnt war.

Kreislaufkollaps am 10. Mai

Dann der erste Einschlag am 10. Mai, einem für den Norden relativ warmen Tag. Er war schlicht zusammengeklappt. Er lag alle viere von sich gestreckt im Wohnzimmer, hat sich dann langsam die Treppe nach oben geschleppt, und lag da wieder genauso. Atmung hektisch. Nichts gefressen, nichts getrunken. Ich habe ihm sein Herztonikum gerichtet, und seine Medikamente. Es wurde nicht besser. Eher schlimmer. Also nicht lange fackeln, Kater einpacken und ab in die Tierklinik, ein Fall für den Notdienst. Als wir in der Klinik angekommen waren, hatte es bereits etwas geregnet und deutlich abgekühlt. Joey’s Köpfchen war schon wieder oben. Und er schaute schon wieder viel besser aus.

Super, Joey, es geht Dir besser! Sag mal, sollen wir trotzdem zum Tierarzt reingehen? Man fragt sich ja dann sofort, ob man nicht überreagiert hat. Nein, fühlt sich nicht so an. Also, mit Joey zur Anmeldung, und wir mussten kaum warten und kamen im Notdienst relativ schnell dran. Der diensthabende Tierarzt schaute sich seine gesammelten Befunde an, und dann Joey. Es war nichts weiter festzustellen, er war nicht mal dehydriert. Aber, seine Atmung war zu hoch. Angesichts seiner HCM-Diagnose aber dann doch nicht ganz aus dem Rahmen. Und ja, sein Blutdruck war viel zu hoch, weit über 200. Das war alarmierend, denn er hatte bislang nie zu hohen Blutdruck gehabt. Wir sollten das in den nächsten ein bis zwei Wochen noch mal kontrollieren lassen. Ja klar, das macht Sinn. Es könne der Betablocker gewesen sein, der ihm bei dem warmen Wetter nicht gut bekommen sei. Sein Blutdruck war bei der Kontrollmessung eine Woche später im Normalbereich, und auch eine zusätzliche Untersuchung des Augenhintergrundes ergab keine Anzeichen auf einen Bluthochdruck. Ich habe dazu gelernt, dass man bei Katzen, deren Messergebnisse grenzwertig sind, mit dieser Untersuchung sehen kann, ob im Augenhintergrund Äderchen geplatzt sind oder nicht. Wenn ja, hat man es doch mit einem Bluthochdruck zu tun. Wenn nein, ist alles in Ordnung. Super! Beruhigt sind wir wieder nach Hause gefahren. Und ja, den Betablocker sollte ich lieber weg lassen. Er würde ihn wohl nicht vertragen. Aber den Blutverdünner, den solle er unbedingt nehmen.

Joey realisiert und schaltet um

Erst im Nachhinein wird mir das so richtig klar. Nach diesem Kollaps im Mai hat er sich verändert. Und zwar zuerst in Sachen Medikamenteneinnahme. Er hat nun alles abgelehnt. Nein, auch den Blutverdünner wollte er nicht mehr nehmen. Ich bekam Ablehnung und Unbehagen von ihm, würde ihm nicht gut tun. Er erklärte Martina etwas detaillierter, dass er das nicht nehmen könne, es mache ein ganz komisches Gefühl im Kopf. Also waren Alternativen gefragt. Auricularia heißt der Vitalpilz, der nachweislich ebenfalls als Thrombozytenaggregationshemmer (ein tolles Wort, findest Du nicht?) fungieren kann, also das Blut am Fließen halten kann. Joey nahm es die ersten paar Tage, und da war ich ja erst am Einschleichen, und dann hatte sich das Thema Auricularia für ihn ebenso schnell wieder erledigt. Nein, wollte er auch nicht nehmen.

Parallel dazu haben wir Katzengeschirr anziehen geübt und er hat sich den Garten anschauen können. Als wir den dann weiter abgesichert hatten, auch mal ohne. Er hat es genossen, aber es musste nicht sein. Er saß stundenlang an der offenen Terrassentür und hat einfach nur rausgeschaut. Heute weiß ich, es ging ihm vor allem um die frische Luft, um den Sauerstoff, weniger um den Garten als solchen. Zu dieser Zeit hatte Hubertus gar keine Anstalten gemacht, unbedingt rausgehen zu wollen. Er lag stundenlang in seiner Box neben Joey. Gemeinsamkeit. Das zählte. Quality time.

Also, da Medikamente keine Option mehr waren, habe ich ihn weiterhin energetisch unterstützt, mit einem speziellen Protokoll. Er hat diese Behandlungen dankbar angenommen, immer gut entspannt und er kam wieder ins ruhigere Atmen rein. Als hätten wir was am Blutdurchfluss öffnen können.

An zwei weiteren Tagen war es ihm morgens sehr schlecht, und er mochte erst gar nicht aufstehen, Ich habe ihm jeweils eine kleine Infusion gegeben, die ihm sehr gut getan hatten. Alles in Absprache mit der TÄ. Nur ein schwacher Kreislauf?

Der Tag der Abreise: 18. Juni 2022

Dieser Samstag verlief für Joey ganz prima. Er verbrachte den Nachmittag mit Hubertus im Wohnzimmer, beide hatten ihre Näschen in die frische Luft an der Terrassentür gehängt. Nein, raus wollte keiner, es war Kuschel- und Entspannungszeit.

Es war Abendessenszeit. Beide hatten ihr Futter schon bekommen. Ich war dabei, Spargel zu kochen. Die Kartoffeln waren schon aufgesetzt, das Spargelwasser kochte, ich wollte sie gerade rein geben. Da sehe ich aus dem Augenwinkel Joey auf die Toilette gehen, aber, oh je, seine Hinterbeine haben versagt. Er schleppte sich hinein und wieder hinaus, und dann brach er zusammen als er raus kam.

Ich habe alles stehen und liegen gelassen. Wir haben ihn sofort in seinen Transportkorb gelegt und ich bin losgerast in die Tierklinik. Zu diesem Zeitpunkt hatte er wohl noch keine Schmerzen.

Unterwegs bekam er jedoch heftige Atemnot, er drehte sich um, und hatte schubartige Schmerzen heftigster Art. Wer schon einmal eine Katze mit Aortenthrombose schreien hörte, weiß was ich meine…Mir war sofort klar, was das alles bedeutete.

Ich habe während der Autofahrt versucht, ihm seine Angst mit Clearings zu nehmen, habe den Deckel der Transportbox abgenommen, so dass er mich immer sehen konnte, und ich seinen Kopf halten konnte. Parallel dazu die liebe Martina anrufen, ob sie uns möglicherweise helfen konnte. Sie konnte. Was für eine Erleichterung. Ich musste neben bei auch noch meine Ängste managen, Auto fahren und Joey beruhigen. Ein Tiergespräch in dieser Situation selbst zu führen war für mich unmöglich.

Kaum angekommen nach kurzer Schilderung um was es ging „Joey, HCM Patient, Verdacht auf Aortenthrombose, Sie haben alle Unterlagen im Haus!“, waren wir auch schon im Sprechzimmer des Notdienstes.

Joey’s Findungsprozess und seine Reise ins Regenbogenland

Die Tierärztin diagnostizierte sofort was ich schon vermutet hatte: Aortenthrombose. Seine Hinterbeine hatten bereits ihren Dienst versagt, waren nicht mehr durchblutet und wurden bereits kalt. Auf meine Frage, was wir für Möglichkeiten hätten, meinte sie „bei einer Katze in seinem Alter und dieser Situation, nur Euthanasie.“ Sie machte dann deutlich, dass ich sofort eine Euthanasie entscheiden müsse, und legte noch einen drauf „ihre Katze erstickt langsam.“

Das erzeugt erst mal enormen Druck, auch wenn faktisch sicher alles akkurat war.

Seelisch sah es jedoch anders aus.

Joey schaute mich aus Angst erfüllten Augen an „Hilf mir bitte, was ist denn los mit mir, was passiert jetzt?“

Keinesfalls würde ich ihn in diesem unklaren Zustand „gehen lassen.“ Wir mussten erst zusammen Klarheit erzielen. Er musste vorbereitet werden und wir mussten Abschied nehmen können. Es ist wichtig wie man diese Inkarnation verlässt; ganz egal ob Tier oder Mensch.

Ich sagte der Tierärztin, dass ich das alles verstehe, dass Joey Angst erfüllt sei, und noch nicht bereit sei, zu gehen, dass ich bitte einen Moment mit ihm alleine brauche. Derweil möge sie ihm bitte Sauerstoff geben. Sie gab mir den Sauerstoff-Schlauch in die Hand, und ich konnte ihn damit unterstützen, so dass er erstmal stabil war.

Ich habe schnell mit Martina telefoniert, sie hat dann Joey alles erklärt, während ich parallel dazu seine inneren Widerstände und seine Angst aufgelöst habe. Nach einigen Momenten hat er sich dann entspannt. Er hatte nun durch Martina verstanden, dass sein Körper keine Heimat mehr für seine wunderbare Seele sein kann. Er hatte dann realisiert, dass er seine Hinterbeine nicht mehr spüren konnte und was das zu bedeuten hat. Das war der Durchbruch für ihn. Auch er war darauf nicht direkt vorbereitet, dass er nun sterben müsse. Aber er verstand, dass seine Seele nicht in diesem Körper bleiben konnte.

Seine Gedanken gingen sofort zu mir, zu uns und zu Hubertus. Er verstand dann, dass wenn sein Körper ihn nicht mehr tragen kann, und von hinten her abstirbt, dass seine Seele diesen Körper dann verlassen muss.

Joey verstand auch, dass der Moment des Sterbens wichtig war, für ihn und seinen weiteren Weg. Er hatte es dann auf einmal eilig, er wollte sanft und ohne weitere Schmerzen gehen, mit uns an seiner Seite. Er schaute mich dann an, mit ruhigem klarem Blick und legte seine Pfote auf meine Hand und kommunizierte „ja, so machen wir das.“

Ich habe der Tierärztin sofort das Signal gegeben „wir sind so weit.“ Er bekam dann eine Narkosespritze. Er war entspannt, er wusste, dass ihm nun der Weg für einen sanften Übergang aus dieser Inkarnation hinaus geebnet wurde. Auch die eigentliche Euthanasiespritze nahm er gar nicht mehr vollständig war. Ich habe ihn weiter gestreichelt, ihm gut zugeredet und sein Pfötchen gehalten. Dann hatte seine wunderbare Seele diesen Körper verlassen und sich zügig auf die Reise gemacht. Auf zu neuen Ufern, aber erstmal in der Seelenwelt.

Als seine Seele ging, gingen auch meine Tränenschleusen auf, und ich habe erst mal viele Tränen geweint. Die Anspannung und Intensität der letzten Stunde (mehr Zeit ist gar nicht vergangen zwischen Joey’s Zusammenbruch, losfahren und seiner Abreise hier) war immens.

Kurze Abstimmung mit der Tierärztin. Ja natürlich nehme ich ihn mit, und ja, Hubertus muss Abschied nehmen von ihm. Und nein, wir schicken die Rechnung zu, sie müssen das jetzt nicht bezahlen. Danke für so viel Verständnis. Auch sie hatte gespürt, dass die wenigen Momente, die es dauerte, um Joey selbst erkennen zu lassen in welcher Situation er sich befand, wichtig waren. Nicht zuletzt machte das auch ihre Arbeit deutlich einfacher.

Joey’s Seele ist dann sanft entglitten, recht zügig und zielstrebig. Seine Seele hat auf dem Weg noch mal zurück geschaut, und er sah mich weinend bei seinem Körper. Martina hat ihn sanft weitergeleitet. Er sollte seinen Weg fortsetzen können, so frei und selig wie er sich nun anfühlte.

Himmelsgespräch mit Joey

Knappe zwei Wochen später konnte ich mit Joey sprechen. Ich habe mir einen Tag Auszeit genommen, bin zum Strand gefahren und wollte mal alles sacken lassen und mich innerlich sortieren. Er zeigte sich aber nicht. Als ich nachmittags meine Sachen zusammenpackte, und mir an der Strandbar noch ein Alster gekauft hatte, und mich dort wieder in einen Strandkorb setzte, war er plötzlich da. Mein geliebter Joey saß neben mir im Strandkorb. Es windete ordentlich, und seine Langhaar Silhouette stand auf „Sturmfrisur.“ Er atmete selig die frische Meeresluft ein.

Wir spürten einfach eine Weile in uns rein, und waren im Moment. Ich war sehr berührt, aber nicht traurig, sondern glücklich. Wieder Tränen, aber Tränen des Glücks, dass ich diesen Moment mit ihm hatte.

Ich fragte ihn, wie es ihm gehe.

„Wunderbar. Ich schwebe, reise, gleite, bin befreit von meinem kranken Körper. Weißt Du, ich hatte so ein schönes Leben. Und das letzte Jahr bei Euch das war so schön und intensiv, mit so viel neuen Erfahrungen. Ich habe so viel erlebt, wie in all den Jahren zuvor nicht. Du hast mein Leben rund gemacht. Ich danke Dir so sehr.“

Wir haben noch ein Weilchen geplaudert, aber vor allem den gemeinsamen Moment genossen. Dann hat er sich verabschiedet und ist von dannen geglitten und am blauen Himmel verschwunden. Mein Joey. Eine wahrhaft große Seele, die sich nun erst noch so richtig entfalten wird. Ich bin dankbar, dass ich ihm so viele Inspirationen geben konnte.

DANKE, dass Du bei uns warst!

Im nächsten Blogartikel geht es darum, was wir aus dieser Situation lernen können, warum die Auseinandersetzung mit Leben und Sterben so wichtig ist, wie Du zu Handlungsprinzipien für Dich kommst, die Dich in schwierigen Situationen leiten und Dir Hilfestellung bieten, und warum die Verantwortung für Dein Tier, für sein Leben und auch sein Sterben bei Dir liegt und warum das eine untrennbar mit dem anderen verbunden ist.

Text und Bilder:
© Tamara Schenk | Seelenkater

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Joey hat Geburtstag–Zeit für eine Auszeit

Joey hat Geburtstag–Zeit für eine Auszeit

Joey Geburtstag | Seelenkater | Tamara Schenk

Joey hat Geburtstag–Zeit für eine Auszeit. Und es ist Zeit zum Feiern!

Stolze 12 Jahre wird er! Ja, Joey ist ein Kater aus dem Tierschutz, von dem man sogar den Geburtstag kennt!

Ich kenne den wunderbaren Joey erst seit 9 Monaten. Am 24. Juli 2021 haben wir ihn und seinen Freund Hubertus abgeholt. Denn ihr Frauchen war sehr krank, und es war damals schon klar, dass sie von der Klinik direkt ins Hospiz gehen würde. Ein echtes Trauma für die beiden.

Was für eine Wandlung Joey seitdem durchlebt hat. Vom traumatisierten, angstvollen Kater, der drei Wochen unter der Spüle saß, hat er sich zu einem mutigen, stets gut gelaunten, in sich ruhenden, witzigen, schelmischen, weisen, großartigen Seelenkater verwandelt!

Anfangs stand er im Schatten von Hubertus. In allem hat er erst mal seinem Urteil vertraut und dieses auch abgewartet. Aber dann, mit dem Treppenprojekt (lest gerne hier nach) hat er sich dann immer mehr seinen eigenen Seelenweg erkämpft und diesen konsequent verfolgt! Ich bin so stolz auf ihn!

Als unser Umzug im Februar anstand, da war Joey es, der mutig vorangeschritten ist und sich positiv und im Vertrauen dem Prozess hingegeben hat Ja, seine vertrauensvolle Fähigkeit der Hingabe ist es, die mich komplett begeistert. Immer wieder. Natürlich wurden die beiden auf den Umzug vorbereitet. So ließ er sich am Umzugstag für die große Reise bereitwillig in seinen Transportkorb setzen, und genau so souverän ist er hier ausgestiegen. „Ah ja, hier ist mein neues Zuhause. Ich geh‘ mal eben schauen. Ja. passt, so wie Ihr es mir erklärt habt. Super, ich bin da!“

Es war und ist mir eine große Freude, ihm beim Auflösen seiner Traumata ( Frauchen verstorben, Zuhause verloren) helfen zu dürfen. Wir sind Schritt für Schritt vorgegangen. Erst haben wir das aktuelle Thema bearbeitet, die Trauer und den Verlust des Zuhauses. Dann alles was sich vorher schon angesammelt hatte. Eine große Seele hat sich da schon früh gezeigt! Und sie entfaltet sich weiter! Vor allem, seit wir im neuen Zuhause sind.

Joey hat eine riesige Entwicklung in neun Monaten hingelegt. Und wie er die energetische Arbeit genießt! Und die Gespräche. Als hätte er sein ganzes Leben nur darauf gewartet. „Du machst so tolle Sachen mit uns. Ich weiß nicht wie es funktioniert, aber es tut mir so sehr gut.“ Was will man mehr?

Inzwischen ist Joey mein Trauma Clearing Assistent geworden. Oft ist er in Zoom Calls mit dabei, wenn ich mit Menschen arbeite, oder auch wenn ich mit Tieren direkt arbeite. Und er zeigt sich auch. Gerne sogar. Seine beruhigende, vertrauensvolle Art wirkt oft Wunder bei Mensch und Tier.

Heute, zu Joey’s 12. Geburtstag, möchte ich noch ein sehr spannendes Gespräch mit euch teilen, in dem Joey viel von seiner Weisheit und seinem Witz zeigt!

Im Rahmen der Jahresbegleitung 2022 von de anima, widmen sich die TeilnehmerInnen jeden Monat bestimmten Themen. Im April ging es um das Thema Auszeiten. Natürlich wollten wir von der Weisheit der Tiere lernen. Und so sprechen die Mitglieder untereinander mit ihren Tieren. Joey hat mich gebeten, dass er dieses Mal mitmachen möchte. Sehr gerne.

Joey Geburtstag | Seelenkater | Tamara Schenk
Dieses Gespräch hat die liebe Tanja Koenen mit Joey geführt:
Nach der Herzverbindung springt mir Joey förmlich entgegen.
„Da bist du ja endlich. Ich habe schon gewartet 🐈‍⬛„.
Ich entschuldige mich bei Joey, es war ein langer Arbeitstag, ich war viel unterwegs, aber ich wollte mir die Zeit für dein, nein unser Gespräch nehmen.
„Natürlich“ sagt Joey sanft ☺🥰.
Joey tänzelt mit den Pfoten, möchte unbedingt loslegen.
„Leg los“ schiesst er wie aus der Pistole.
„Lieber Joey du warst heute beim TA. Bist du denn bereit für das Gespräch?“
„Natürlich, ist doch schön“.
Ich bitte Joey um etwas Geduld, damit ich noch mehr in mich kehren darf, um voll und ganz bei ihm zu sein. Joey ist geduldig. Ich erkläre ihm meine Unsicherheit, worauf er mir sagt, dass ich das doch gut mache. So ein sanftmütiger Joey 🥰💖😍.
Was können wir Menschen tun, um uns unsere Auszeiten regelmäßig zu gönnen UND sie auch ohne schlechtes Gewissen zu genießen?
„Wieso schlechtes Gewissen? Ihr tut doch gar nichts. Ihr müsst euch nicht immer so viele Gedanken machen. Lebt doch mal. Ständig denkt ihr nach. Das ist nicht gut. Lasst mal locker. Treibt euch nicht immer so. Wir machen das auch nicht. Liegen einfach nur da. Es muss nicht immer einen Grund haben. Hört auf eure Herzen. RUHE.“
Danke Joey für diese weisen Worte. Möchtest du noch was sagen im Bezug auf Auszeiten, die wir ohne schlechtes Gewissen genießen können?
„Lernt einfach mal daraus. Nehmt nicht immer alles so ernst.“ Ich sehe, wie Joey mit der Tatze nach einer Maus schlägt ohne sie zu fangen. „Ihr müsst nicht immer Beute machen.“
„Oh Joey, das finde ich sehr sehr klug 😃🥰„.
„Ich weiß“ Joey grinst 😅.
Was dürfen wie in Bezug auf Regeneration von dir lernen?
„….in Bezug auf Regeneration von mir lernen (Joey vollendet die Frage für mich – natürlich, schließlich ist er schlau und weiß natürlich worum es geht 😇😘). Schau her…Joey schmeißt sich auf den Rücken, spielt mit einer Stoffmaus, die an der Angel hängt.
„Schmeiß dich hin, bleib liegen, recke und strecke dich. Bleib liegen. Nicht immer direkt aufstehen. Gehe in dich hinein. Schnaufe, atme.“ Joey leckt sich über sein Mäulchen.
„Das war ein sehr prägnantes Gespräch Joey. Herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.“
„Sehr gerne.“ Joey sitzt zufrieden und Pfote leckend vor mir. Er strahlt Ruhe und innere Wärme aus. Ein ganz toller Kater 😍💕.
„Lieben Dank, lieber Joey. Mach es gut, mein Freund ☺„.
„Tschau Kleine“ Augenkneifen von Joey 🤔🤷🏼‍♀️😅. Joey dreht sich um und tapst davon.
Herzlichen Dank, dass ich dieses bereichernde Gespräch mit dem tollen Joey führen durfte 🥰
Joey hat inzwischen sein frisches Huhn, das ich ihm extra zum Geburtstag gekocht hatte, verspeist. Hubertus hat natürlich am Festmahl ebenfalls teilgenommen!

Text und Bilder:
© Tamara Schenk | Seelenkater

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Typische Krankheiten seniorer Katzen

Typische Krankheiten seniorer Katzen

Typische Krankheiten seniorer Katzen | Seelenkater | Tamara Schenk

Heute geht’s um typische Krankheiten seniorer Katzen–ich erzähle euch heute, was bei Joey und Hubertus noch so alles ans Licht kam und wie wir damit umgehen.

Ihr habt es bereits hier gelesen: wir sind umgezogen. Und Hubertus und Joey fühlen sich super wohl hier, wie wir auch. Ende Juli 2021 sind sie bei uns eigezogen, und Anfang Februar 2022 sind sie mit uns zusammen umgezogen. Wie im Umzugs-Blogartikel angekündigt, wollte ich euch noch erzählen, welche Zipperlein bei den beiden Seniorkatern nach den ersten drei Monaten ans Licht gekommen sind. Lass uns mit Joey’s Geschichte beginnen.

Joey’s Verdauungstrakt

Joey hat guten Appetit, aber einen empfindlichen Verdauungstrakt; das hatten wir bereits in den ersten drei Monaten festgestellt. Vor allem, als wir Anfang Oktober ein Wochenende weg waren und er ganz prima betreut wurde, schlug ihm das schon im Vorfeld so auf den Magen, dass er täglich immense Mengen erbrochen hatte. Interessanterweise ging Joey zum Erbrechen immer in eine seiner Katzentoiletten. Sowas hatte ich auch noch nie erlebt…

Meine Intuition sagte mir, ihn mit TCM-Tabletten zur Stabilisierung des Verdauungstraktes zu behandeln. Er nahm die chinesischen Kräuter-Tabletten gut an, und es wurde langsam besser.

Ich hatte Ende Oktober einen Termin für einen Check-up in Hofheim ausgemacht. Gerade mal drei Monate waren beide zu diesem Zeitpunkt bei uns. Ein komplettes Blutbild wollte ich auf jeden Fall haben, und dann wollten wir sehen, was eventuell noch mit seinen Symptomen wichtig sein könnte.

Also, Joey wurde per Tiergespräch auf seinen Termin vorbereitet. Und ich habe alle vorigen möglicherweise negativen Erfahrungen mit Tierärzten energetisch aufgelöst (Trauma Clearing der speziellen Art). Dann hatten wir den Termin. Joey war super lieb, sowohl beim Einpacken in seinen Transportkorb, beim Autofahren, als auch beim Termin selbst. Er ist so ein gutmütiger Kater, sehr im Vertrauen, ganz wunderbar. Da vor allem er es war, der eine lange Anlaufkurve bei uns hatte, bin ich umso erstaunter, wieviel Vertrauen er dann relativ schnell zu uns entwickelt hatte.

Erst wurde er allgemein untersucht, dann wurde ihm Blut für ein komplettes Geriatrie Profil abgenommen. Ich schilderte unsere Erfahrungen mit dem Erbrechen, und auch, dass es wohl etwas mehr als nur die Nervosität waren. Die Internistin schlug einen Ultraschall vor. Joey war super tapfer und ließ den Schall geschehen. Als Langhaarkater musste er einiges an Unterbauchfell in der Klinik lassen. Fast alles war unauffällig, jedoch zeigte sich eine leicht verdickte Darmwand, was auf entzündliche Prozesse hindeutete. Wir würden das Blutbild abwarten und dann die weitere Vorgehensweise abstimmen.

Ach ja, sein Zahnfleisch sah an einer Stelle nicht gut aus, da solle ich bei nächster Gelegenheit die Zahntierärzte drauf schauen lassen. Ja klar, das hatte ich eh vor. Dann also eher früher als später.

Joey’s Vitamin B12 war im Keller

Als die Blutwerte da waren, staunte ich nicht schlecht, und die Tierärztin ebenfalls. Joey’s Vitamin B12 Level war bereits unter dem unteren Ende des Referenzbereichs. Also, das Vitamin B12-Depot auffüllen war nun unsere Aufgabe. Und ja, wenn er die TCM-Tabletten gut annehmen würde, könne er sie weiterhin bekommen.

Also, Vitamin B12 Ampullen bestellen, und ihm die entsprechende Menge alle zwei Tage geben, war nun unsere Aufgabe. Er bekam das B12 erst mal oral. Mit etwas Schleckcreme versehen nahm er das prima zu sich. Die TCM Tabletten bekam er weiterhin.

Nach acht Wochen haben wir die Werte wieder kontrollieren lassen. Sieh da, der Vitamin B21 Spiegel war nun am oberen Ende des Referenzbereiches. Und viel wichtiger–das Erbrechen hatten wir sehr gut im Griff. Es fand so gut wie nicht mehr statt.

Joey’s Zähne oder „Die Briten haben alle schlechte Zähne“

Ich habe dann gleich Kontakt mit der Zahntierärztin aufgenommen und einen Termin im November ausgemacht. Falls möglich, wollte ich das gerne vor unserem Umzug erledigt haben. Umso dankbarer war ich, als Joey (ein Highlander oder auch British Longhair), einen Termin Ende November für eine komplette Zahnsanierung (professionelle Zahnreinigung, Dentalröntgen, und ggf. Extraktion kranker Zähne) bekommen konnte.

Wieder wurde er gut vorbereitet, per Tiergespräch und auch energetisch. Wieder wusste er, was ungefähr auf ihn zukommen würde. Ich bin also mit einem nüchternen Joey (bei seiner Vorliebe für Futter ist mir das unheimlich schwer gefallen, und ihm erst…) morgens nach Hofheim gefahren, und habe ihn der Zahntierärztin meines Vertrauens übergeben. Wir haben bei seiner Aufnahme kurz alles besprochen. Nein, sie brauchte mich nicht anrufen nach dem Dentalröntgen, sie solle bitte alle Zähne rausnehmen, was raus müsse. Wir kannten uns bereits von Max‘ und Flix‘ Zahnsanierungen. Alles gut. Besser konnte Joey es nicht treffen.

Etwas nervös, aber im Vertrauen, ließ ich meinen lieben Joey in der Klinik. Es würde alles gut werden, und es war ein sehr wichtiger Schritt für ihn und ein schmerzfreies Katerleben. Was würde sich alles hinter dem entzündeten Zahnfleisch, an dem einen Zahn verbergen? Eine ganze Menge!

Am frühen Nachmittag kam der heiß ersehnte Anruf aus der Klinik. Joey sei schon wieder wach, es gehe ihm gut, aber fünf Zähne hätten raus müssen. FORL. Wie zu befürchten.

Als ich in der Klinik ankam, zeigte sie mir seine Dental-Röntgenbilder. Der linke untere Fangzahn musste raus. Irre, wie zerfressen die Zahnwurzel da bereits gewesen war. Und vier weitere Backenzähne mussten ebenfalls raus. Unglaublich, was sich da bereits im Wurzelbereich der Zähne abspielte.

Wieder mal ein klassisches Beispiel dafür, dass man bei vier (!) der fünf extrahierten Zähne von außen nichts, rein gar nichts, sehen konnte. Ohne Dentalröntgen sieht man die schlimmste aller felinen Zahnkrankheiten, FORL, eben leider gar nicht. Ich kann es nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, immer wenn man an die felinen Zähne ran geht, immer auch dental zu röntgen. Mehr dazu hier.

Alle diese Zähne müssen ihm immense Schmerzen bereitet haben. Zum Glück waren sie nun draußen. Mein armer Joey. Wie lange das wohl schon andauerte? Vier Monate war er nun bei uns…

Mein Zahntierärztin kommentierte lapidar „Die britischen Rassen haben alle schlechte Zähne.“ Sie empfahl mir, ihn weiterhin einmal jährlich zur kompletten Zahnsanierung inkl. dentalem Röntgen vorzustellen. Ja, klar, so machen wir das!

Ich habe in den Tagen und Wochen danach beobachten können, wie viel leichter Joey sein Leben nahm. Sein Blick wurde klarer und offener und entspannter. Er entwickelte eine ganz neue Lebensfreude.

Interessant war auch, dass er dieses Mal kein AB nach der Zahn-OP bekam. Es wäre nicht zwingend notwendig, sie würde eh so steril wie nur irgend möglich arbeiten. Ich erwähnte, dass ich das gut fände, da wir momentan sowieso mit den Pleurotus und Hericium Heilpilzen seinen Darm aufbauten. „Ein Grund mehr, da nicht mit einem AB dazwischen zu funken.“ Prima.

Seine Nierenwerte waren auch bei der Nachkontrolle stabil am oberen Referenzbereich. Also, Nierenunterstützung bekam er ohnehin bereits, genauso wie Hubertus. Beide durchlaufen gerade ein energetisches Protokoll speziell für CNIchen, an dem ich momentan arbeite. Ich werde euch in Bälde mehr dazu berichten…

Hubertus‘ kahle Stellen

Typische Krankheiten seniorer Katzen | Seelenkater | Tamara Schenk

Hubertus fing Mitte Oktober an, kahle Stellen am Hals zu entwickeln. Erst auf der einen Seite, dann auch auf der anderen Seite. Es war genau die Zeit, nachdem wir das eine Wochenende weg waren, und Joey dann seine Tierarzttermine hatte. War es Stress? War er nervös? Oder hatte es nichts damit zu tun? Ich tippte erst mal auf Stress. Ende November war sein Check-up Termin eh schon vereinbart.

Auch er wurde per Tiergespräch und energetisch auf seinen Tierarztbesuch vorbereitet. Bei ihm war es von Anfang an so, dass mir schon gesagt wurde „bei ihm musst Du aufpassen, er ist ganz schön aggressiv.“ Er war zuerst gar nicht aggressiv. In vereinzelten Situationen kam es aber schon mal vor, dass er unvermittelt zuhaute. Nie schlimm oder ernsthaft, aber schon sehr bestimmt. Und wie aus dem Nichts heraus. Normalerweise liegt da ein Trauma dahinter, zu dem wir die genauen Trigger (noch) nicht kennen. Daran habe ich eh mit ihm gearbeitet. Seine Situation lag aber etwas anders.

Meine Tierärztin fiel sofort auf, dass er kahle Stellen am Hals hatte. Sie fragte mich nach dem Hergang. Ich erklärte wann es angefangen hatte. Sie meinte gleich, dass kahle Stress-Stellen normalerweise nicht am Hals wären. Sie vermutete eine Schilddrüsenüberfunktion. Also, Geriatrie Profil mit Schilddrüsenwerten und auch gleich den Blutdruck messen, bitte.

Letzteres ließ er sich gut gefallen. Leider war sein Blutdruck astronomisch hoch. Das Blut abnehmen fand er dann schon weniger witzig. Aber er hatte immer Blickkontakt mit mir, und er ließ es über sich ergehen, nicht aber ohne allen Beteiligten in klaren Lauten zu erklären, was er von der Sache hielt.  Nichts nämlich. Wir würden auf die Blutwerte warten und dann über seine Therapie entscheiden.

SDÜ–Schilddrüsenüberfunktion, wieder was Neues

Das Blutbild bestätigte, was wir vermutet hatten: der T4 Wert war zu hoch, er hatte also eine Schilddrüsenüberfunktion. Seine Nierenwerte waren am oberen Referenzbereich. Es stand zu befürchten, dass sich nach Einpendeln der Schilddrüsentätigkeit seine Nierenwerte nach oben verändern würden.

Oder kurz gesagt: oft maskiert eine unbehandelte SDÜ eine bestehende CNI. Dass seine Nieren Unterstützung brauchten, war mir von Anfang an klar, so wie er trank und auch wie er Wasser ließ. Deshalb bekam er und auch Joey seit Monaten Unterstützung mit der Cordyzeps/ABM Heilpilzmischung.

Und so war es auch bei Hubertus. Aber der Reihe nach.

Als erstes sollte er Felimazole-Tabletten bekommen. Kontrolle der Werte in vier Wochen. Leider waren Hubertus und Medikamente nehmen bis dato zwei verschiedene Welten, die noch nie was miteinander zu tun hatten. Viele Versuche, ihm die Tablette unterzujubeln, scheiterten. Entweder er legte sie aus den Leckerlis, Würstchen, etc. selber wieder frei und schaute mich vorwurfsvoll an, oder er verweigerte die Gabe komplett. Auch ein Tablettengeber scheitere kläglich. Hubertus war geschickt wie Howy, aber deutlich größer und mit seinen Pfoten und auch Zähnen extrem schnell und zielgenau. Also, das hatte alles keinen Sinn. Er zeigte mir noch deutlicher als Flix seinerzeit, dass er diese Tabletten nicht nehmen wollte.

Zusätzlich wurde er sehr geschickt, und kickte die präparierten Leckerlis dezent mit einer lässigen Pfotenbewegung zu Joey hin. Joey, der ein solches Grundvertrauen hat, hat diese Leckerlis mehr als einmal gefressen. Also, das ging auf keinen Fall so. Oh Mann, das war nun echt vertrackt.

Wir erklärten ihm, erst ich, dann Martina in allen Einzelheiten, warum er das bekam, dass es nur für ihn bestimmt war, und Joey die Tabletten Schaden könnten. „Die kleinen Dinger?“ meinte er. Ja, genau die.

Außerdem war es interessant, dass er sich seit der Behandlung (ein paar Tabletten landeten schon in ihm) nicht gut fühlte. Das ruhiger werden war für ihn gleichbedeutend mit krank sein. Er drehte also schon sehr lange im Überfunktionsmodus. Es war „normal“ für ihn. Auch das haben wir ihm erklärt. Er hatte viel zum Nachdenken. In dieser Hinsicht ist Hubertus sehr „flixig.“

Natürlich wird auch er energetisch unterstützt, Ängste, karmische Themen und alte Traumata. Er hat mit seinen 16 Jahren schon was angesammelt.

Zur SDÜ kam dann noch Bluthochdruck

Also waren wir vier Wochen später leicht deprimiert wieder bei unserer Tierärztin. Nein, wir waren nicht sehr erfolgreich mit dem Felimazole. Ich schilderte unsere Erlebnisse. Meine Tierärztin verschrieb ihm Thyronorm, die flüssige Variante des gleichen Wirkstoffes Thiamazol. Ich solle es mit einer bestimmten Päppelcreme mischen, das würden quasi alle Katzen nehmen. Nun, wir würden sehen, ob Hubertus unter die Rubrik „alle Katzen“ fallen würde.

Ja! Diese Vorgehensweise war super! Er akzeptierte das flüssige Medikament und schlabberte morgens und abends alles brav auf. Er entspannte sich zusehends, er wurde gelassener, und seine kahlen Stellen wurden langsam besser. Ein Flaum entwickelte sich bereits wieder.

Nach weiteren zwei Wochen–es war inzwischen Mitte Januar–waren wir wieder bei unserer Tierärztin. Blutkontrolle und Blutdruck messen. Hubertus war mäßig begeistert, aber er ließ die Untersuchungen geschehen. Sein Blutdruck war wieder astronomisch hoch. Nun war klar, bei bestätigter und nun gut eingestellter SDÜ, dass wir seinen Bluthochdruck separat behandeln mussten. Amodip, was Flix auch bereits jahrelang bekommen hatte. Auch das Amodip sollte ich mörsern und ihm mit der gleichen Päppelcreme geben. Wir tun unser Bestes, nicht wahr, Hubertus?

Hubertus erholte sich dann recht schnell. Die SDÜ war gut eingestellt, er mochte seine Päppel-Schleckcreme mit der Medizin, und auch seine gemörserten Blutdruck-Tabletten nahm er seitdem ohne Probleme ein. Inzwischen stellte er selbst für sich fest, dass er sich besser fühlte. Ausgeglichener. Ruhiger. Mehr im Gleichgewicht.

Nun sind wir im neuen Zuhause angekommen, und Hubertus‘ Blutwerte werden nächste Woche kontrolliert, sein Blutdruck ebenfalls. Ich bin sehr gespannt, wo wir mit den Nierenwerten landen werden. Sollte das alles passen, werden wir seine Zahnsanierung terminieren. Seine Zähne sehen zwar von außen besser aus als Joey’s vor seinem Zahn-OP-Termin, aber wir wissen ja, was sich alles darunter verbergen kann… wir gehen einen Schritt nach dem anderen.

Energetische Unterstützung bei chronischen und akuten Krankheiten

Typische Krankheiten seniorer Katzen | Seelenkater | Tamara Schenk

Kann man da was machen? Ja, unbedingt. Wie ihr wisst, bin ich ja ein Fan der Idee, das beste aller Welten zum Wohle aller zu nutzen. Für mich selber mache ich das ganz genauso.

Ja, ich finde eine saubere, schulmedizinische Diagnose und oft auch Therapie sind wichtig. Auf dieser Basis kann ich prima weiterarbeiten, und sowohl meine als auch die Tiere meiner KundInnen gezielt bei deren gewählter Therapie (Schulmedizin, Homöopathie, Naturheilkunde) unterstützen.

Jedes Symptom, das sich körperlich zeigt, geht letzten Endes auf eine energetische Blockade zurück. Vielleicht findest Du die Idee spannend oder aber auch abenteuerlich. Ich kann Dir jedoch versichern, dass es dazu in der Tat im Bereich Schwingungsmedizin einige spannende Studien gibt, die genau diesen Schluss zulassen. „Vibrational Medicine“ ist ein tolles Buch eines Humanmediziners, der sehr viele Fakten und Studien über viele Jahrzehnte zusammengetragen hat, um den Vertretern der einen oder anderen Denkschule die Augen für neue Perspektiven zu öffnen–indem zu den Kreisläufen im physischen Körper eben den Energiekreislauf mit betrachtet. Ich habe in meinem Buch ja einiges dazu erklärt. Und wer schon mal ein Aura Clearing bei mir erlebt hatte, weiß, dass ich dazu immer einiges erkläre und an den Chakren (=Energiezentren) zeige.

Die Grundidee ist, diese Blockaden aufzulösen, so dass sich erst gar keine körperlichen Symptome zeigen können. Dazu arbeitet man mit Aura, Karma und auch Trauma Clearingtechniken, je nachdem wie die individuelle Situation ist. Meist sind jedoch bereits körperliche Symptome da.

Es ist einfacher bei akuten Symptomen, wie Joey’s stressbedingtem Erbrechen. Ich habe ihn energetisch behandelt, seine Aura und auch sein „die neuen Menschen sind zwei Tage weg“ Trauma aufgelöst. Er wusste dann, dass für ihn keine Gefahr bestand, die Blockaden am Solarplexus konnten gelöst werden und es hat sich wieder stabilisiert. Bei Stress knickt eben sein Selbstwertgefühl ein (mentaler Energiekörper im Solarplexus), und das manifestiert sich durchs Erbrechen. Klar brauchte er auch physische Unterstützung, denn das fehlende B12 musste schnellstmöglich wieder in seinen Körper. Parallel helfe ich ihm aber, sein Selbstwertgefühl zu stabilisieren. Das wird ihm dauerhaft und langfristig helfen.

Bei chronischen Symptomen, die bereits bestehen und deren Ursachen oft sehr, sehr lange zurückliegen, braucht es alles etwas länger, und das dann auch regelmäßig. Ich denke immer wieder an meinen Flix, der mit einer sehr leichten CNI mit 15 Jahren zu uns kam, und dann noch 6,5 Jahre mit uns hatte. Flixchen wurde vor allem in seinen letzten drei Jahren sehr regelmäßig auch energetisch behandelt, was seinen Nieren und viel wichtiger, seinem Allgemeinbefinden sehr gut tat. Das typische Schlecht fühlen, das hatte er bis zum letzten halben Jahr fast nie. Und wie hat sich mein kleiner, großer Katermann auf der seelischen Seite entwickelt…

Ich bin momentan dabei, an konkreten Clearing Protokollen zu arbeiten, die ganz gezielt helfen, bei verschiedenen Krankheiten die Ursachen auflösen, so dass sich die körperlichen Symptome verringern oder ganz zurückbilden können.

Es bleibt also spannend. Das erste Clearing-Protokoll dazu ist bereits im Einsatz, und wie könnte es anders sein, es geht um die CNI. Konkretes dazu werde ich in Kürze mit Euch teilen!

Text und Bilder:
© Tamara Schenk | Seelenkater

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